Neue G-BA-RichtlinieDas ändert sich bei Heilmittelverordnungen

Zum Jahreswechsel gibt es neue Vorgaben für die Verordnung von Heilmitteln. Die Änderungen für Hausarztpraxen auf einen Blick.

Zum Jahreswechsel gibt es neue Vorgaben für die Verordnung von Heilmitteln. Die Änderungen für Hausarztpraxen auf einen Blick.
© auremar - stock.adobe.com

Ab 1. Januar 2021 gilt ein neues Formular für die Verordnung von Heilmitteln (Muster 13), das mit dem nächsten Update in der Praxisverwaltungssoftware (PVS) enthalten sein sollte und die bisherigen drei Formulare ablöst. Das neue Formular gilt für Physio-, Ergo-, Ernährungstherapie, Podologie sowie die Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie. Damit sind weitere Änderungen verbunden:

  • Es wird nicht mehr zwischen Erst-, Folgeverordnung und Verordnung außerhalb des Regelfalls unterschieden. Stattdessen gibt es künftig einen Verordnungsfall, an den sich eine sogenannte orientierende Behandlungsmenge anschließt. Dies soll verdeutlichen, dass sich der Arzt bei der Heilmittelverordnung an dieser Menge zwar orientieren muss, je nach medizinischem Bedarf des Patienten davon aber abweichen kann.
  • Der Verordnungsfall bezieht sich nur auf den verordnenden Arzt. Wenn ein Arzt also künftig eine Verordnung ausstellt, muss er zur Bemessung der Menge die Verordnungen anderer Ärzte nicht mehr berücksichtigen.
  • Die Diagnosegruppen werden von bisher 22 auf 13 zusammengeführt.
  • Es wird auch nicht mehr zwischen kurz-, mittel- und längerfristigem Behandlungsbedarf unterschieden. Bereits verordnete Behandlungsmengen müssen deshalb nicht mehr aufgerechnet werden, der Wechsel der Diagnosegruppen entfällt.
  • Es muss künftig aber zwischen “vorrangigen” und “ergänzenden” Heilmitteln unterschieden werden, da optionale Heilmittel in die vorrangigen integriert werden.
  • Beim “verordnungsfreien Intervall” entscheidet nur das Datum der letzten Verordnung, ob die 6-Monatsfrist abgelaufen ist und damit ein neuer Verordnungsfall vorliegt.

Wie bisher müssen die Diagnosegruppen gemäß Heilmittelkatalog und die behandlungsrelevante Diagnose als ICD-10-GM angegeben werden. Die Angabe der Leitsymptomatik bleibt ebenso obligat. Künftig sind dafür jedoch gesonderte Ankreuzfelder vorgesehen. Damit können eine oder mehrere buchstabencodierte Leitsymptomatik(en) nach Heilmittelkatalog ausgewählt werden.

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