Inanspruchnahme ImpfungenRKI: Impfquoten zu niedrig

Entscheidende Impfquoten bei Kindern und Jugendlichen sind in jedem Alter zu niedrig. Zudem werden Impfserien zu oft später begonnen, als von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, und nicht zeitgerecht abgeschlossen. Zu diesen Schlüssen kommt das Robert Koch-Institut (RKI), nachdem es erstmals Daten zum Impfstatus aus den Schuleingangsuntersuchungen und Abrechnungsdaten in einem gemeinsamen Bericht ausgewertet hat.

Demnach waren im Alter von 24 Monaten zuletzt 68 Prozent der Kinder zweimal gegen Masern geimpft. Zum Schuleingang hatten 93 Prozent der Kinder die zweite Impfung erhalten. Zum sechsten Geburtstag waren rund 35.000 Kinder in Deutschland gänzlich ohne Masernimpfung.

Generell zeigte sich ein leichter Rückgang der Impfquoten bei Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten in den letzten Jahren. Bei der Impfung gegen Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b scheint er dagegen zum Stillstand gekommen zu sein. Die Impfquoten der Hepatitis-B-Impfung sind erstmals wieder leicht gestiegen.

Bei der Inanspruchnahme aller Impfungen beobachtet das RKI jedoch große regionale Unterschiede: So divergierten beispielsweise die Impfquoten der Rotavirusimpfung um 23 Prozent- punkte auf KV-Ebene, und die Inanspruchnahme der zweiten Masernimpfung bis zum Alter von 24 Monaten um 45 Prozentpunkte auf Kreisebene.

Quelle: Epid Bull 2020; 32/33: 9-31, www.rki.de/epidbull, 6.8.2020

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