Fluorchinolon-AntibiotikaVorsicht bei Risikopatienten für Aortenaneurysmen

Systemisch und inhalativ angewendete Fluorchinolone können das Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen erhöhen, insbesondere bei älteren Patienten. Darauf hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) Ende Oktober auf der Basis von Daten aus epidemiologischen und nicht klinischen Studien hingewiesen. Hintergrund ist ein Rote-Hand-Brief der Hersteller solcher Präparate in Abstimmung mit dem zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel […]
Aussackung der Aorta: Auch Fluorchinolone können das Risiko dafür erhöhen© mauritius images / Science Photo Library / Lisa

Systemisch und inhalativ angewendete Fluorchinolone können das Risiko für Aortenaneurysmen und -dissektionen erhöhen, insbesondere bei älteren Patienten. Darauf hat die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) Ende Oktober auf der Basis von Daten aus epidemiologischen und nicht klinischen Studien hingewiesen.

Hintergrund ist ein Rote-Hand-Brief der Hersteller solcher Präparate in Abstimmung mit dem zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Dieser betrifft alle Fluorchinolon-haltigen Arzneimittel. In Deutschland zugelassene Fluorchinolone sind Ciprofloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin und Ofloxacin.

Bei Risikopatienten – etwa mit einer entsprechenden Erkrankung in der Familienanamnese, einem vorbestehenden Aortenaneurysma, Hypertonie oder Atherosklerose – sollten die Antibiotika nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und Berücksichtigung anderer Therapiemöglichkeiten angewendet werden, heißt es im Rote-Hand-Brief.

Die gesamte Arzneiinformation lesen Sie unter https://hausarzt.link/Z7LNc

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