Neue Orientierung an S3-LeitlinieÜberarbeitetes DMP Diabetes mit neuen Empfehlungen

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 03/2020Seite 7DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 84,37 kB
Rund 300.000 Menschen in Deutschland haben einen Typ-1-Diabetes, darunter etwa 30.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre. © crevis - stock.adobe.com

Dass bei Erwachsenen mit Typ-1-Diabetes ein HbA1c-Wert ≤ 7,5 % (≤ 58 mmol/mol) angestrebt werden sollte, solange keine problematischen Unterzuckerungen auftreten, steht nun auch explizit im entsprechenden Disease-Management-Programm (DMP). Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die bundesweit geltenden Anforderungen an das DMP aktualisiert, wie er im Januar mitteilte.

Für die individuelle Therapieplanung mit dem Ziel, auf einen “normnahen” Glukosewert einzustellen, wurde dabei der Zielwert der S3-Leitlinie übernommen. Weitere Änderungen:

  • Bei der Insulintherapie wird auf die Empfehlung, vorrangig Human-Insulin (statt Insulin-Analoga) zu verwenden, verzichtet.
  • Neben der intensivierten Insulin-Therapie (ICT) mittels Pen ist nun auch die kontinuierliche subkutane Insulininfusion (CSII/ Pumpentherapie) Behandlungsstandard.
  • Ergänzt wurde, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine kontinuierliche Glukosemessung mit rtCGM-Systemen möglich ist.
  • Hinsichtlich des Lebensstils wurden neben Tabakkonsum weitere Risiken (Alkoholkonsum, Unterzuckerung im Alltag) aufgenommen.

Der GBA legt den Beschluss – der auch die Dokumentation für das DMP Diabetes mellitus Typ 2 betrifft – nun dem Bundesgesundheitsministerium zur Prüfung vor. Derzeit sind etwa 225.000 gesetzlich Krankenversicherte in ein DMP für Typ-1-Diabetes eingeschrieben.

Abgleich der DMP-Versionen: www.hausarzt.link/tL15N

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