Industrie + ForschungDiabetische Polyneuropathie: Auch an Thiaminmangel denken

Aus zwei Gründen sind Diabetiker für einen Vitamin-B1- (Thiamin)-Mangelzustand prädestiniert, berichtete Prof. Karlheinz Reiners, Erkelenz, in Hamburg. Zum einen wird Vitamin B vermehrt renal ausgeschieden. Zum anderen ist Zucker per se – neben Alkohol – ein maßgeblicher „Vitamin-BRäuber“. Tatsächlich fanden sich in mehreren Studien erniedrigte Spiegel im Vergleich zu nicht von Diabetes betroffenen Menschen. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, entsprechend gegenzusteuern – mittels guter Blutzuckereinstellung und ausreichender Vitamin-B1-Zufuhr.

Den postulierten Nutzen einer guten, normnahen Blutzuckereinstellung hat Riedl anhand der Ergebnisse einer großen Studie bei Typ-1-Diabetikern (DCCT) demonstriert. Durch diese Maßnahme konnte hier der Entstehung beziehungsweise Progression einer diabetischen Polyneuropathie wirksam begegnet werden. Gleiches erhofft man sich auch durch die Beseitigung potentieller Vitamin-B1-Mangelzustände. Besonders aussichtsreich ist nach Einschätzung Reiners die Substitution mit der fettlöslichen Thiamin-Vorstufe Benfotiamin (milgamma® protekt). Ernährungstechnisch empfiehlt sich nach Angaben Riedls ansonsten, bei (Prä)-Diabetikern im Sinne einer „Remissions-Diät“ vorzugsweise auf Proteine (Fleisch/Fisch zu 30%), Gemüse (50%) und ballaststoffreiche Beilagen (20%) zu setzen.

Quelle: Pressekonferenz „Diabetische Neuropathie im Fokus – Aktuelles aus Wissenschaft und Praxis“, Veranstalter: Wörwag Pharma, Hamburg, 24. Mai 2017

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