Asthma: Bessere Therapieadhärenz mit Fixkombination

Eine gute Adhärenz ist für Asthma-Patienten besonders wichtig, um wiederholte Exazerbationen zu vermeiden. Denn rezidivierende Episoden gehen nicht immer zwangsläufig auf schweres Asthma zurück [1]. Wenden die Patienten ihre Therapie nur unregelmäßig oder gar nicht an, nehmen die typischen Symptome der Exazerbationen wie Atemnot, Husten, Engegefühl in der Brust und Giemen deutlich zu. Dies kann für die Betroffenen mit zum Teil schwerwiegenden Folgen einhergehen, bis hin zum Tod. Um die belastenden Asthmabeschwerden zu verringern und Verschlechterungen vorzubeugen, ist eine adäquate Asthmatherapie erforderlich. Diese soll Entzündungsreaktionen in den Atemwegen reduzieren und daraus resultierende Obstruktionen verringern.

Bei der Wahl des passenden Therapeutikums sind die derzeitigen Beschwerden, der aktuelle Schweregrad der Erkrankung sowie mögliche Komorbiditäten des Patienten zu berücksichtigten [1]. Hausärzten kommt zugute, dass sie aufgrund ihres meist langjährigen Vertrauensverhältnisses offen mit ihren Patienten über deren Adhärenz und mögliche Sorgen, z. B. in Bezug auf eine ICS-Dauertherapie sprechen können. Die Adhärenz skeptischer Patienten lässt sich meist verbessern, indem man eine wirkungsvolle ICS/LABA-Fixkombination, wie z.B. Revinty® verordnet [1, 2]. Die Fixkombination, die nur einmal täglich inhaliert werden muss, besteht aus dem modernen ICS Fluticasonfuroat (FF) und dem LABA Vilanterol (VI). FF weist eine hohe Rezeptorbindungsaffinität und eine lange Lungenretention auf [3] und wirkt entzündungshemmend [4]. Vilanterol ist ein selektiver beta-2-adrenerger Agonist (LABA), mit ebenfalls hoher Rezeptoraffinität. Da VI die Muskelrelaxation aktiviert, wirkt es bronchodilatorisch [4]. VI zeigte in Studien eine über 24 Stunden anhaltende Wirkung und hat somit eine längere Wirkungsdauer als beispielsweise Salmetorol [5, 6].

Da es sich bei der ICS/LABA-Fixkombination um zwei potente Wirkstoffe handelt, reichen für eine Wirkdauer von 24 Stunden bereits geringe Dosen aus: 22 μg pro abgegebene Dosis für VI und 92 μg bzw. 184 μg pro abgegebene Dosis für FF. Die Anfangsdosis sollte 92 μg FF/22 μg VI betragen. Bei Patienten, die mit dieser Therapie nicht ausreichend eingestellt sind, lässt sich die Dosis auf 184μg FF/22 μg VI erhöhen [4].

Der Vorteil von Revinty® besteht darin, dass die Patienten nur einmal täglich an die Anwendung denken müssen. Ein Benefit besteht zudem in der fixen Kombination der Wirkstoffe, was sich insbesondere auf die ICS-Adhärenz verstärkend auswirken kann. Die dadurch erhöhte Therapietreue zieht häufig weitere positive Effekte nach sich: Indem sich die Asthmakontrolle verbessert, wird der Alltag weniger durch die Krankheit belastet und die Lebensqualität steigt [2].

Die Fixkombination wird im Trockenpulverinhalator Ellipta® verabreicht [4]. Dieser zeichnet sich durch eine einfache Handhabung in drei Schritten aus (s. Abb. 1). Verglichen mit anderen Inhalatoren unterlaufen den Patienten mit Ellipta in der Regel weniger kritische Anwendungsfehler [7]. Zudem lässt sich der Inhalator von den meisten Anwendern leicht auslösen und bietet ein Zählwerk, das die restlichen Dosen gut lesbar anzeigt [8, 4].

Die hohe Anwenderfreundlichkeit spiegelt sich in einer deutlichen Präferenz für Ellipta wieder: Rund 95% der Patienten bevorzugen Ellipta gegenüber anderen Inhalatoren [8]. Für Ärzte ist der geringe Schulungsaufwand ein Pluspunkt.

Quelle: Nach einer Presseinformation von Berlin-Chemie

Literatur:

1. Buhl R et al: Pneumologie 2017; 71: 849–919

2. Bernstein DI et al: J Asthma 2015; 52: 1073–1083

3.Daley-Yates PT: Br J Clin Pharmacol 2015; 80: 372–380

4. Fachinformationen Revinty® Ellipta®

5. Lötvall J et al: Eur Respir J 2012; 40: 570–579

6.Fachinformation Serevent Dosier-Aerosol/ Serevent Diskus, Stand Mai 2018

7.van der Palen J et al: NPJ Prim Care Respir Med 2016; 26: 16079

8. Dal Negro RW: Respir Med 2015; 10: 13

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