AufwandssteigerungCorona beschert Praxen mehr Bürokratie

Erschöpfte Ärztin sitzt an einem Tisch voller Büroarbeiten
© Franz Pfluegl - stock.adobe.com

Der Bürokratieaufwand in den Praxen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Prozent gestiegen. Zusätzlich belastet die Corona-Pandemie Niedergelassene mit komplexen Regelungen und unklaren Zuständigkeiten.

Das belegt der Bürokratieindex für die vertragsärztliche Versorgung (BIX). Für diesen haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Fokusgruppeninterviews mit Haus- und Fachärzten gesprochen.

Sie hätten darin thematisiert, dass komplexe und schwer nachvollziehbare Vorgaben und Zuständigkeiten sie vor eine Belastungsprobe stellten.

Die Einführung neuer Telematik-Pflichtanwendungen wie die E-Krankschreibung sei vor diesem Hintergrund schlichtweg nicht leistbar.

Der Deutsche Hausärzteverband hatte wiederholt für eine Entlastung der Praxen plädiert und die sich immer wieder kurzfristig ändernden Vorgaben an vielen Stellen scharf kritisiert.

Insgesamt verursachten die durch die gemeinsame Selbstverwaltung begründeten Informationspflichten 55,8 Millionen Netto-Arbeitsstunden – das sind 715.000 Stunden mehr als 2019.

Umgerechnet bedeutet das KBV-Angaben zufolge 61 Tage pro Praxis und Jahr, die im Schnitt für Bürokratie aufgewendet werden.

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