EU-RegelungSpahn hätte deutsche Ärzte aus der Schweiz gern „zurück“

Conceptual image of national healthcare system in Swiss
© Aleksandar Mijatovic - stock.adobe.com

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Abwanderung deutscher Ärzte und Pfleger in die Schweiz und andere Länder mithilfe neuer EU-Regeln eindämmen. Entsprechende Abkommen gebe es bereits in der Weltgesundheitsorganisation, sagte er Schweizer Medienberichten zufolge. Auf jeden Fall hätte er die in die Schweiz abgewanderten deutschen Ärzte und Pfleger „gerne zurück“.

Der Schweizer Zeitung „Sonntagsblick“ gegenüber kritisierte Spahn, dass deutsche Ärzte, die in der Schweiz tätig seien, in der deutschen Versorgung fehlten – die Lücken würden dann wiederum mit polnischen Kollegen gefüllt. „Deshalb sollten wir darüber nachdenken, ob wir die Abwerbung von Fachleuten aus bestimmten Berufsgruppen innerhalb der EU nicht neu regeln müssen. Und das, ohne die Freizügigkeit in Europa grundsätzlich infrage zu stellen.“

Die Schweiz ist für deutsche Mediziner seit Jahren das mit Abstand beliebteste Auswanderungsland. 2017 gingen laut Bundesärztekammer 1.965 ursprünglich in Deutschland tätige Ärzte ins Ausland, am häufigsten – wie in den Vorjahren – in die Schweiz (641), nach Österreich (268) und in die USA (84).

Dr. Andreas Gassen, Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), plädierte vor dem Hintergrund dieser Zahlen für die Wichtigkeit etwa einer angemessenen Vergütung von Leistungen. „Nur mit guten Rahmenbedingungen lassen sich die so dringend benötigten Ärzte und Pflegekräfte in Deutschland halten.“

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