kurz + knappPränataltest könnte Schwangeren Anti-D-Prophylaxe ersparen

Mit einem neuen Bluttest vor der Geburt könnte man die Anti-D-Prophylaxe bei Schwangeren gezielter einsetzen, meint das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Dieser untersucht die zellfrei zirkulierende DNA des Fötus aus dem mütterlichen Plasma, um den Rhesusfaktor zu bestimmen. Dank des Pränataltest könnte sich die Zahl der Schwangeren, die vor der Geburt eine Anti-D-Prophylaxe brauchen, halbieren: Von derzeit 110.000 auf 60.000, schätzt das IQWiG.

Es sei aber unklar, ob dies den Frauen nutzt, da verlässliche Daten zu denkbaren Nebenwirkungen der Prophylaxe fehlten. Das Risiko, nach einem falschen Testergebnis eine Sensibilisierung zu erleiden, sei trotzdem "klein", schreibt das Institut. Denn das Risiko einer Sensibilisierung während der Schwangerschaft sei gering und der Test sei sehr zuverlässig: Er erkennt 99,9 Prozent der Rh-positiven Feten (Sensitivität) und ordnet 99,1 Prozent der Rh-negativen Ergebnisse richtig ein (Spezifität). Es erhielten nur 0,1 Prozent der Schwangeren keine Prophylaxe, obwohl diese vor der Geburt angezeigt wäre. Würde der Pränatal- den Postnataltest ersetzen, "würde weder die Rate fälschlicherweise vorenthaltener Prophylaxen noch die Rate hämolytischer Anämien messbar steigen".

Bisher gebe es keine Studien, wie sich eine Ausführung des Tests in Deutschland auswirkt. Das Institut rät daher, dass zuerst eine Evaluation die Sensitivität unter Versorgungsbedingungen prüft. So lief es in Dänemark und den Niederlanden, die nur noch den Pränataltest einsetzen.

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärzte, ÄiW, Medizinstudenten und MFA ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Deutschen Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation
Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.
Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Wir verifizieren Ihre Mitgliedschaft anschließend.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl
Alle der unten angegebenen Newsletter
Alle hausärztlich relevanten Ereignisse und News
Nur Meldungen aus der (Berufs-)Politik
Nur Praxiswissen (Abrechnung, Organisation)
Nur Meldungen aus Medizin und Wissenschaft
Neue Spickzettel, Checklisten u.ä.
Inhalt und E-Paper neuer HAUSARZT-Ausgaben

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl ändern/abbestellen

Wenn Sie für Ihr bestehendes Newsletter-Abo andere Themen auswählen oder den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.

Nach oben