PseudomedizinNur unwirksam oder auch gefährlich?

Nahrungsergänzungsmittel und andere Pseudomedizin wird als wirksam gegen Demenzerkrankungen beworben. Woran Sie Pseudomedizin erkennen können und was Sie für ein Patienten-Gespräch wissen sollten.

Nahrungsergänzungsmittel und andere Pseudomedizin wird als wirksam gegen Demenzerkrankungen beworben. Woran Sie Pseudomedizin erkennen können und was Sie für ein Patienten-Gespräch wissen sollten.
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Bei Pseudomedizin handelt es sich um gesetzeskonforme Ergänzungsmittel oder medizinische Interventionen, die zwar als wissenschaftlich fundiert beworben werden, denen es aber an glaubwürdigen Daten zur Wirksamkeit fehlt. Häufig werden Einzelaussagen über ungeprüfte Therapien als Argumente für die Wirksamkeit herangezogen. Besonders eklatant ist das bei Nahrungsergänzungmitteln, die die Denkfähigkeit und Gesundheit des Gehirns fördern sollen. Kein in den USA beworbenes Nahrungsergänzungsmittel kann Demenz vorbeugen; Konsumenten ist oft nicht klar, dass (auch in Deutschland) Nahrungsergänzungsmittel keiner Wirksamkeits- oder Sicherheitsprüfung wie Medikamente unterworfen sind. Hingegen ist wissenschaftlich belegt, dass Nahrungsergänzungmittel gesundheitsschädlich sein können, so kann Vitamin E das Risiko für hämorrhagischen Schlaganfall und in hohen Dosen das allgemeine Todesrisiko erhöhen.

Cargo Cult Science

Ein wesentliches Problem in diesem Zusammenhang ist eine Form der Pseudo-Wissenschaft, in der formal richtige Prozesse höher bewertet werden, als der eigentliche wissenschaftliche Inhalt (Cargo Cult Science). So werden immer wieder sehr detailliert kog- nitive Verbesserungen durch kognitives Training, herzgesunde Diät, Nahrungsergänzungmittel oder Lebensstiländerungen beschrieben und dadurch legitimiert, dass sie in Fachjournals publiziert wurden. Untersucht man jedoch die Primärdaten, kann man in der Regel Anzeichen für Cargo Cult Science finden. Diesen wissenschaftlichen Veröffentlichungen fehlen oft Informationen, die für die Beurteilung der Aussagekraft notwendig sind, oder sie weisen Schwächen im Studiendesign auf.

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