Niedersachsen“Mehr Zeit für Patienten, weniger für Formulare”

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 11/2019Seite 26DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 120,74 kB
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Nur mit kurz- und langfristigen Maßnahmen gemeinsam kann es gelingen, den steigenden Bedarf an Hausärzten zu decken. Darin waren sich Hausärzte und Landtagsabgeordnete beim Seminarkongress in Lüneburg Anfang Mai einig. “Wir brauchen mehr Studienplätze und mehr Anreize, damit die Studenten auch den Beruf des Hausarztes ausüben”, fasste Dr. Matthias Berndt, Vorsitzender

des Hausärzteverbandes Niedersachsen, zusammen. “Bis Ende 2022 müssen wir unsere Kapazitäten um 200 Studenten pro Jahr erhöhen”, kündigte Volker Meyer (CDU) an. Er plädierte dafür, dass alle Studenten die Allgemeinmedizin kennenlernen müssen.

Daneben müsse aber auch der Hausarztberuf attraktiver werden, ist Stefan Wenzel von den Grünen überzeugt. Hausärzten müsse “mehr Zeit für Patienten und weniger Zeit für Formulare” bleiben. Hausärzte-Chef Berndt forderte mehr Vertrauen zwischen Kassen und Ärzten, die ständigen Kontrollen seien unwirtschaftlich. Es sei eine “Schikane, wenn Ärzte rückwirkend zwei bis vier Jahre

in Prüfverfahren an den Pranger gestellt werden”, so Berndt.

Grünen-Politiker Wenzel sieht die Stärkung der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) als Ausweg. FDP-Politikerin Sylvia Bruns befürwortete einen Bonus für Versicherte, die einen festen Hausarzt wählen. “Die Bindung an einen Hausarzt würde viel Druck aus dem System nehmen”, pflichtete ihr Stephan Bothe (AfD) bei. Daneben sei es wichtig, den Quereinstieg zu unterstützen, um kurzfristig Hausärzte zu gewinnen, wurde in der Diskussion deutlich. Der Hausärzteverband hilft Interessenten dabei mit der neuen Webseite www.quereinstieg-allgemeinmedizin- niedersachsen.de

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