KorrelationKinder mit häufigem Schnupfen entwickeln oft Asthma

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 11/2019Seite 12DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 43,80 kB
Atemwegserkrankungen könnten sich früh andeuten.© Elisabetta figus stock.adobe.com

Wer in der frühen Kindheit häufig unter Schnupfen leidet, hat ein erhöhtes Risiko, später Asthma zu bekommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie aus den USA, bei der die Daten von 521 Kindern aus einer Geburtskohorte von 1980 bis 1984 ausgewertet wurden. Der Zusammenhang besteht demnach sowohl bei allergischem als auch bei nicht-allergischem Schnupfen.

Die Studienteilnehmer hatten im Alter von sechs Jahren noch kein Asthma, mit acht bis 32 Jahren jedoch trat eine Erkrankung auf. Kinder mit einer Allergie oder Atopie entwickelten dabei mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Asthma – unabhängig davon, ob sie im Alter von sechs Jahren Schnupfen hatten. Überraschender war das Ergebnis, dass bei nicht-atopischen Kindern mit Schnupfen später ebenfalls deutlich häufiger Asthma festgestellt wurde.

Die genauen Gründe für diesen Zusammenhang seien noch unbekannt, erklärt das Helmholtz Zentrum München, dessen Allergieinformationsdienst die Studie im Mai aufgegriffen hat. Die Forschungsgruppe sehe dies jedoch als Hinweis darauf, dass nicht-allergische Mechanismen bei der Asthma-Entstehung von größerer Bedeutung sind. Als “Verbindungsstück” kommen zum Beispiel virale Atemwegsinfektionen infrage.

Quelle: Carr, TF. et al.: Non-atopic rhinitis at age 6 is associated with subsequent development of asthma. https://doi.org/10.1111/cea.13276

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