Daten aus DeutschlandCybermobbing: 16,7 Prozent der Schüler sind betroffen

Fast ein Viertel der Kinder und Jugendlichen, die von Cybermobbing betroffen sind, haben Suizidgedanken. Das zeigt eine Befragung unter 3000 Schülerinnen und Schülern aus Deutschland.

In der Pandemie hat der Anteil der von Cybermobbing betroffenen Kinder und Jugendlichen zugenommen.

16,7 Prozent der Schülerinnen und Schüler in Deutschland sind mindestens einmal Opfer von Cybermobbing geworden. Das ergab die Studie “Cyberlife IV”, die das Bündnis gegen Cybermobbing in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse durchgeführt hat.

An der standardisierten Befragung beteiligten sich rund 3.000 Schüler im Alter von sieben bis 20 Jahren. Demnach hatte fast ein Viertel der Betroffenen aufgrund des Cybermobbings Suizidgedanken, etwa ein Sechstel griff zu Alkohol, Tabletten oder anderen Drogen.

Zwar ist der Anteil der von Cybermobbing betroffenen Schüler im Vergleich zur Vorgängerstudie von 2020 leicht gesunken (2020: 17,3 Prozent). Im Jahr 2017, also vor der Corona-Pandemie, lag der Wert jedoch noch bei 12,7 Prozent.

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