StudienergebnisseWechseljahresbeschwerden: Volkswirtschaftlich ein brisantes Tabu

In einer Studie gaben zehn Prozent der befragten Frauen an, aufgrund der Menopause früher in Rente gehen zu wollen oder bereits gegangen zu sein. Mit Blick auf den Fachkräftemangel ist das brisant für alle Arbeitgeber.

Wechseljahresbeschwerden: Erschöpfung, Schlafstörungen, Reizbarkeit, depressive Verstimmung und Hitzewallungen.

Wechseljahresbeschwerden können enorme Auswirkungen auf das Erwerbsleben der betroffenen Frauen haben: So gaben in der kürzlich veröffentlichten Studie “MenoSupport” der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin zehn Prozent der 2.119 befragten Frauen zwischen 28 und 67 Jahren an, aufgrund der Menopause früher in Rente gehen zu wollen oder bereits gegangen zu sein.

Bei den Befragten über 55 bejahten dies sogar 19,4 Prozent der Frauen. Darüber hinaus bestätigte fast ein Viertel aller Befragten mit Wechseljahressymptomen, deswegen Arbeitsstunden reduziert zu haben. Fast ein Drittel war schon einmal krankgeschrieben oder hat unbezahlten Urlaub genommen.

Als häufigste Symptome wurden körperliche und geistige Erschöpfung, Schlafstörungen, erhöhte Reizbarkeit, depressive Verstimmung sowie Hitzewallungen genannt. Aber auch Augentrockenheit und Migräne wurden berichtet.

Mit Blick auf den bereits bestehenden Fachkräftemangel nennt Studienleiterin Prof. Andrea Rumler die Ergebnisse “volkswirtschaftlich hoch brisant”. Bislang gebe es kaum Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung für Frauen in der Zeit der Menopause.

Fazit für die Praxis: Gerade mit Blick auf ihre oft weiblichen Teams kann die Studie Hausärztinnen und Hausärzten Impulse geben. Passgenaue Angebote sowie der Dialog könnten dabei unterstützen, länger im Team zu bleiben und die Zufriedenheit der Betroffenen zu steigern.

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