Ältere PatientenUnverheiratete leiden eher an Mangelernährung

Von Mangelernährung im Alter sind besonders Unverheiratete und getrennt oder geschieden Lebende betroffen, Verheiratete oder Verwitwete sorgen besser für sich, haben Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Der Familienstand ist einer von vier Faktoren, der demnach Mangelernährung beeinflusst.

Das internationale Wissenschaftler-Team analysierte für die Metaanalyse sechs Studien mit mehr als 4.800 Über-65-Jährigen, von denen 4,6 bis 17,2 Prozent während der Studie eine Mangelernährung entwickelten.

„Erstaunlich wenige Faktoren haben einen Einfluss auf die Entstehung von Mangelernährung bei älteren Menschen gezeigt. Nur das Alter, der Familienstand, Einschränkungen beim Gehen und Treppensteigen sowie Krankenhausaufenthalte spielen eine signifikante Rolle“, fasst Prof. Dorothee Volkert von der Uni Erlangen-Nürnberg zusammen.

Keine Rolle spiele dagegen Appetitlosigkeit, die oft als wesentliche Ursache von Mangelernährung gelte. Insgesamt wurden 23 Variablen untersucht, darunter auch Kau- und Schluckbeschwerden, kognitive Beeinträchtigungen sowie Einsamkeit, Depression oder der Umzug in ein Pflegeheim.

Streicher M et al. Determinants of Incident Malnutrition in Community-Dwelling Older Adults: A MaNuEL Multicohort Meta9Analysis. DOI: 10.1111/jgs.15553

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