Aus der Forschung Auch Gelegenheitsrauchen erhöht Mortalität

Um das Risiko von Gelegenheitsrauchen zu untersuchen, wurden die Daten zweier großer repräsentativer US-amerikanischer Studien verknüpft, die Rauchverhalten (Tobacco Use Supplements to the Current Population Survey: TUS-CPS) und Mortalitätsdaten (National Longitudinal Mortality Survey: NLMS) erhoben. Insgesamt wurden die Daten von 500.000 US-Amerikanern analysiert, von denen 47.000 im Beobachtungszeitraum starben.

Ein Fünftel der untersuchten Bevölkerung rauchte, davon 80 Prozent täglich (durchschnittlich 20 Zigaretten am Tag) und 20 Prozent nicht täglich (durchschnittlich an 15 Tagen im Monat). Menschen, die nicht täglich rauchen, hatten ein 1,82-fach erhöhtes allgemeines Mortalitätsrisiko. Das Risiko für Tod durch Lungenkrebs und Lungenerkrankungen war deutlicher erhöht (5,6 bzw. 3,5-fach). Das Risiko nahm mit der Zahl der Zigaretten zu, war aber auch für die Untergruppe, die nur 6-10 Zigaretten pro Monat rauchte, erhöht. Gelegenheitsraucher, die vorher täglich geraucht hatten, hatten ein höheres Risiko als lebenslange Gelegenheitsraucher aber ein niedrigeres als Menschen, die weiter täglich rauchen.

Fazit: Auch das nicht tägliche Rauchen von Zigaretten war in dieser großen repräsentativen US-amerikanischen Studie mit einem erhöhten Risiko assoziiert, an Krebs, kardiovaskulären und Lungenerkrankungen zu sterben. Das Risiko hängt von der aktuellen Zahl der gerauchten Zigaretten pro Monat und dem Rauchverhalten in den Jahren zuvor ab.

Inoue-Choi M, Christensen CH, Rostron BL, Cosgrove CM, Reyes-Guzman C, Apelberg B et al: Dose-Response Association of Low-Intensity and Nondaily Smoking With Mortality in the United States. JAMA Network Open. 2020;3(6):e206436. DOI:10.1001/jamanetworkopen.2020.6436

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