Verbesserte Langzeitprognose bei Typ-2-Diabetes

Seit der Einführung neuer Wirkstoffe wie der Glukagonlike Peptid-1-Rezeptoragonisten (GLP-1-RA) verfolgt die Therapie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wesentlich ambitioniertere Behandlungsziele als die Normalisierung der Blutzuckerspiegel. Neue Medikamente sollen v.a. die Prognose verbessern. Dies konnte nun mit der ersten Langzeitstudie auf Überlegenheit gegenüber der Standardtherapie mit Dulaglutide (Trulicity®) gezeigt werden, so Dr. Marcel Kaiser, Frankfurt a. M. Die REWIND-Studie dokumentierte eine verminderte kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität und eine markante Gewichtsreduktion. Die mittlere Studiendauer betrug 5,2 Jahre. Dr. Kaiser betonte, dass sich dieser Effekt über alle klinisch relevanten Untergruppen durchzieht, also auch für Patienten galt, die lediglich kardiovaskuläre Risikofaktoren aufwiesen.

Die Auswahl der Patienten, die auf Dulaglutide umgestellt werden sollten, fällt daher schwer, wie PD Dr. Martin Füchtenbusch, München auseinandersetzte. Für ca. 80% seiner Patienten käme Dulaglutide in Frage. Er sieht vor allem Patienten mit Komorbiditäten als Zielgruppe, bei denen die orale Therapie nicht ausreicht. An diesem Punkt, an dem sich die meisten Diabetiker vor einer Umstellung auf Insulin fürchten, kann im Arzt-Patienten-Gespräch geklärt werden, ob nicht weitere Faktoren wie Übergewicht oder Schwierigkeiten im Umgang mit Insulin für den Einsatz eines GLP-1-RA wie Dulaglutide sprächen.

Quelle: Livestream-Pressegespräch: “Trulicity®-Update: Neue Daten erweitern das optimierte Gesamtpaket”, 11.12.19. Veranstalter: Lilly Deutschland GmbH

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