Pharmakologische Behandlung für leichte kognitive Einbußen

In einigen klinischen Studien verbesserte EGb 761® die Symptome bei Patienten mit leichten kognitiven Einbußen (MCI) und ist die einzige pharmakologische Behandlung in vorhanden Leitlinien für diese häufige Beeinträchtigung alter Patienten. Generell sind die Hinweise auf eine Wirksamkeit pharmakologischer Behandlung bei MCI, z.B. mit Acetylcholinesterase- inhibitoren, gering.

Dies ist das Ergebnis eines Konsensuspapiers von 11 führenden Experten aus 6 europäischen Staaten und Israel [1]. Ziel der Experten war es, die Evidenz zur Behandlung von MCI zusammenzutragen und bestehende nationale und internationale Leitlinien zu bewerten. Die diagnostischen Kriterien für MCI sind in Leitlinien etabliert und erlauben eine gute Klassifikation verschiedener MCI Subtypen auch durch den Allgemeinmediziner.

Da bei MCI Patienten verschiedene Ursachen, Pathologien und Symptome die Regel sind, sollte die Behandlung möglichst auf verschiedene Funktionen gleichzeitig einwirken. Symptomatische Behandlungen mit nur einer bestimmten Aktivität (mode of action) haben nur eine begrenzte Wirkung auf gemischte Pathologien, während Therapien mit multifaktorischer Wirkung vielversprechendere rationale Therapie sind. Darüber hinaus bewirken Lebensstilinterventionen wie kognitive Übungen, Sport und gute Ernährung symptomatische Verbesserungen. Auch wenn verschiedene Leitlinien zur Behandlung von MCI vorliegen, fehlt es insbesondere an anerkannten, internationalen Behandlungsempfehlungen.

Quelle: Nach einer Pressemitteilung von Dr. Willmar Schwabe

Literatur:

1. S. Kasper et al: Management of mild cognitive impair- ment (MCI): The need for national and international guidelines. The World Journal of Biological Psychiatry, https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/15622975.2019.1696473

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