HustenEvidenzbasierte Phytotherapie statt chemisch definierter Expektorantien

Husten ist weltweit das häufigste Symptom, das zu einem Arztbesuch führt [1]. In der Regel handelt es sich dabei um Husten in Zusammenhang mit akuten viralen Atemwegsinfekten. Hier halten die Autoren der S2k-Husten-Leitlinie die systemische Therapie mit Phytopharmaka für empfehlenswert, “da einige pflanzliche Präparate Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien für eine Linderung der Intensität und ein schnelleres Abklingen des Hustens gegenüber Placebo haben.” Auch im Vergleich zu chemisch-synthetischen Mukolytika schneiden evidenzbasierte Phytopharmaka positiv ab.

Zu den empfohlenen Präparaten gehört beispielsweise GeloMyrtol® forte mit dem Wirkstoff ELOM-080 (frühere Wirkstoffbezeichnung: Myrtol). Das Spezialdestillat auf Basis rektifizierter Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöle hat mit mehr als 100 präklinischen und 28 klinischen Studien eine herausragende Studienlage vorzuweisen. Die Datenlage von Phytopharmaka für die Indikation akute Bronchitis, so halten auch die Autoren der Leitlinie fest, “ist häufig besser als für synthetische Expektorantien.”

Quelle: Nach einer Presseinformation von Pohl-Boskamp

Literatur: 1. Kardos P et al: Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten. Pneumologie 2019;73:143–180

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