G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KGAkute Atemwegsinfekte: Alternativen zur Antibiotikagabe

Kurzinterview mit Prof. Adrian Gillissen, Pneumologe und Allergologe, Direktor der Ermstalklinik Reutlingen-Bad Urach und Leiter des fach-pneumologischen Kompetenzzentrums der Kreiskliniken Reutlingen.

Wie hat sich die Grippewelle der Wintersaison 2017/ 18 in Deutschland auf die Gabe von Antibiotika ausgewirkt?

Prof. Dr. med. Adrian Gillissen: Durch die Influenzawelle Anfang 2018 wurden viel mehr Patienten als üblich in Krankenhäusern aufgenommen und auch mit Antibiotika therapiert. Damit lag auch die Verschreibungshäufigkeit von Antibiotika in der Zeit im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres höher.

Welche Rolle spielt hier das nationale RESIST-Projekt?

Gillissen: Das RESIST-Projekt soll durch die zusätzliche Schulung der teilnehmenden Ärzte und mit Informationsmaterialien für die Patienten die Antibiotikagabe bei akuten Atemwegsinfektionen senken. Ziel des Projekts ist es, eine zu leichtfertige Antibiotikagabe zu vermeiden, da sich nur so die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen reduzieren lässt.

In welchen Fällen kann GeloMyrtol® als die bessere Alternative angesehen werden und warum?

Gillissen: Eine akute Bronchitis wird häufig durch respiratorische Viren hervorgerufen, sodass Antibiotika ohnehin nicht indiziert sind. Durch die vielfältigen positiven Eigenschaften von ELOM-080 (GeloMyrtol® forte) kann dem Patienten bei einem akuten Infekt der United Airways viel effektiver und spürbarer geholfen werden als durch eine antimikrobielle Therapie. Ingesamt ist ELOM- 080 gegenüber anderen Phytotherapeutika und chemisch mukoaktiven Substanzen eine sehr gute und gut verträgliche Alternative mit guter wissenschaftlicher Wirkungs-Evidenz.

Welche Rolle spielt die Evidenz bei der Auswahl eines Phytopharmakons für die Behandlung von Husten, akuter Bronchitis und chronischer Bronchitis?

Gillissen: Die Evidenz spielt bei der Auswahl eines Phytopharmakons eine sehr große Rolle. Nur wenn klinische Studien mit nachgewiesener klinischer Wirksamkeit vorliegen, werden Therapien auch in die für den Arzt so wichtigen medizinischen Behandlungsleitlinien aufgenommen.

Quelle: Das Interview wurde geführt anlässlich des 3. Treffens des Kompetenz-Kolleg United Airways in Hamburg, 31.08.18, Veranstalter: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

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