Covid-19Regressgefahr für Spikevax weiter ungewiss

Mit Spikevax von Moderna steht ein auf XBB.1.5 angepasster Corona-Impfstoff zur Verfügung, der für Praxisteams als Einzeldosis leichter zu handhaben ist. Ärztliche Vertreter mahnen dennoch weiter aus wirtschaftlichen Gründen zur Vorsicht.

Praxisteams sollten aus wirtschaftlichen Gründen lieber Comirnaty verimpfen, meint die KBV.

Berlin. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht ein mögliches Regressrisiko für Ärztinnen und Ärzte, die die Einzeldosen von Spikevax XBB.1.5 einsetzen, als nicht abschließend geklärt an. Das teilte sie am Donnerstagabend (12.10.) mit und rät Praxen daher noch, diese Vakzine nicht zu bestellen. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hatte zuerst öffentlich auf dieses Risiko aufmerksam gemacht.

Laut KBV habe der GKV-Spitzenverband auf ihre Nachfrage zwar gesagt, dass im Einzelfall eine Verordnung dieses Impfstoffes möglich sei. Dies lasse aber ungeklärt, wann diese Ausnahme vorliegen könne, begründet die KBV ihre weiter bestehenden Zweifel.

Patienten dürfen Impfstoff nicht wählen

In seiner Antwort an die KBV schreibe der GKV-Spitzenverband, dass die Vakzine von Moderna infrage kommen könne, wenn es einen medizinischen Grund gebe, der gegen einen zentral beschafften Covid-Impfstoff (Anm. d. Red.: zum Beispiel Comirnaty XBB.1.5) spreche.

Bestehe eine solche medizinische Kontraindikation aber nicht, so sei die wirtschaftlichere Leistung einzusetzen. Zudem stellt der Kassenverband klar, dass Patientinnen und Patienten keinen Impfstoff wählen dürfen.

Die STIKO sieht einen begrenzten Einsatz von Spikevax: Sie empfiehlt diesen erst ab 30 Jahren anzuwenden. Die EU-Zulassung umfasst bereits das Alter ab sechs Monaten. jvb

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