Telematik-AnbindungTelekom-Konnektor steht kurz vor dem Marktstart

In Sachen Telematikinfrastruktur kommt Bewegung ins Spiel: Die zweite Konnektor-Zulassung steht vor der Tür, Hersteller und Software-Dienstleister scharren mit den Hufen – und zeigen auf der Messe conhIT, womit Ärzte rechnen dürfen.

Berlin. Im Konnektor-Markt kommt Bewegung auf. So steht die Telekom mit ihrem Gerät eigenen Angaben zufolge kurz vor der Zulassung. „Wir befinden uns auf der Zielgraden“, sagt Unternehmenssprecher Rainer Knirsch. Aktuell finden finale Funktionstests statt, danach stehe dem Marktstart nichts mehr im Weg. Nicht zuletzt mit ihrem Stand auf der Gesundheits-IT-Messe conhIT bereitet die Telekom diesen aktuell aktiv vor.

Doch nicht nur auf dem magentafarbenen Stand werden in diesen Tagen die neusten Geräte präsentiert. Auch Arvato steht mit dem Konnektor in den Startlöchern. Auf der conhIT wurde der 15. Juli als Marktstart genannt. Nur der österreichische Hersteller RISE, zuletzt noch von der KBV als Hersteller in der Pipeline genannt, ist auf der Berliner Messe nicht zu finden.

CGM: 13.000 Praxen ausgestattet

Der Konnektor ist für die Anbindung der Praxis an die Telematikinfrastruktur (TI) nötig. Als erste Anwendung unterstützen die nun vorgestellten Geräte das Versichertenstammdatenmanagement, elektrische Signatur und e-Arztbrief sollen folgen.

Bei der CompuGroup – mit der CoKo Box bislang einziger zertifizierter Hersteller eines Konnektors – zeigt man sich angesichts des Marktstarts der Wettbewerber aber entspannt. „Wir bringen nicht nur die Erfahrung aus 30 Jahren Praxissoftware-Entwicklung mit, sondern auch eine überaus erfolgreiche Testphase“, betont Jörg Eisbach, Key Account Manager im Geschäftsbereich TI. „Gefordert waren 500.000 Steckvorgänge in der Testphase – wir haben 1,5 Millionen durchgeführt.“ Aktuell sei der Konnektor bereits fast 20.000mal bestellt worden, 13.000 Geräte sind laut CGM bereits in den Praxen installiert.

Zwei Kartenlesegeräte zertifiziert

Auch bei anderen Komponenten kommt mit der Vorstellung auf der Berliner Messe neues Tempo auf. So sind seit März zwei stationäre Kartenterminals zugelassen. Neben dem Gerät von Ingenico, das bereits im Herbst 2017 die Zulassung erhielt, stellt Cherry in Berlin eine seit März zertifizierte Tastatur mit integriertem Kartenlesegerät vor. Bereits im Vorfeld der Medizinmesse conhIT hatte die Telekom mitgeteilt, dass ihr Intermediär zugelassen wurde. Dieser sorgt für die Kommunikation zwischen Konnektor und Kartenlesegeräten mit dem Fachdienst Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) der Krankenkassen.

Ebenfalls die Zulassung erhalten habe der VPN-Zugangsdienst, der die verschlüsselte Verbindung zur Telematikinfrastruktur sicherstellt.

Ärzte sollten auf Kompatibilität achten

Ein Tipp für Ärzte, den Hersteller an jedem Stand geben: Bei der Anbindung an die TI vor allem auf die Kompatibilität der verschiedenen Geräte achten. Laut Jens Naumann, Geschäftsführer von Medatixx, tun Ärzte gut daran, sich von ihrem Software-Dienstleister beraten zu lassen und etwa auf fertig geschnürte Bundles zu setzen. Medatixx etwa biete ein Paket, das Ärzte bereits vorbestellen können: Das genaue Lieferdatum ist noch unbekannt, aber: „Wir gehen mit dem nächsten Konnektor, der die Zulassung erhält, raus.“

Erste Erfahrungen von Hausärzten, die ihre Praxis bereits angebunden haben, zeigen unterdessen, worauf es bei der Umsetzung im Praxisalltag ankommt. Eine entsprechende Checkliste hat „Der Hausarzt“ zusammengestellt.

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