Rheinland-PfalzKlinikum Trier schließt Intensivstation

Das Klinikum Mutterhaus Mitte in Trier hat einen multiresistenten Keim an mehreren Patienten gefunden und daraufhin die Intensivstation geschlossen.

Trier. Das Klinikum Mutterhaus Mitte in Trier hat am Montag einen multiresistenten Keim bei sieben Patienten gefunden und daraufhin die Intensivstation geschlossen. Erst Ende der Woche könne man sagen, wie es weitergeht, so Sprecherin Helga Bohnet am Dienstag (6.2.18).

Derzeit werden keine neuen Patienten mehr auf der Erwachsenen-Intensivstation aufgenommen. Festgestellt wurde eine Besiedlung mit Pseudomonas aeruginosa, der gegen alle vier Antibiotikagruppen resistent ist.

“Kein Patient ist dadurch schwerer erkrankt oder dadurch gefährdet”, sagte Bohnet. Es gehe um Besiedlungen, nicht um Infektionen. Die Patienten mit dem Erreger würden nun in einem anderen Kliniktrakt weiter behandelt, während die Station gereinigt werde.

Das Klinikum habe die Lage im Griff, erklärte Bohnet. Es komme nun darauf an, dass neu eingelieferte Patienten nicht mit dem Erreger in Kontakt kämen und das Personal die Einmal-Materialien beseitige. Daran arbeite das Klinikum mit Hochdruck. Den Ursprung der Keime habe man bisher noch nicht gefunden.

Pseudo­monas aeruginosa zählt laut Robert Koch-Institut weltweit zu den häufigsten Ursachen von noso­ko­mialen Lungen­ent­zün­dungen bei Beatmung, Wund- und Harn­wegs­infek­tionen. Die Bakterien können auch eine Sepsis auslösen. In erster Linie sind immun­suppri­mierte Patienten betroffen. Die meisten Betroffenen kommen in der Umwelt mit dem Erreger in Kontakt, in Kliniken können sie sich auch von Mensch zu Mensch übertragen, so das RKI.

Quelle: dpa/lrs

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