PräventionCorona-Impfung: Hausärzte befürchten “organisatorischen Overkill”

Es müssen dringend Einzeldosen des kürzlich zugelassenen weiterentwickelten Impfstoffs von Biontech/Pfizer her, fordert der Deutsche Hausärzteverband. Ansonsten könnten Hausarztpraxen wieder im "organisatorischen Overkill" enden, warnt Prof. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth, erste stellvertretende Bundesvorsitzende Deutscher Hausärzteverband.

Für die Covid-Auffrischimpfung im Herbst fordert der Deutsche Hausärzteverband dringend Einzeldosen.

Berlin (dpa) – Der Deutsche Hausärzteverband befürchtet einem Medienbericht zufolge einen erheblichen Aufwand in Arztpraxen bei der Impfung gegen das Coronavirus.

Mit Blick auf den am vergangenen Freitag (1.9.) von der EU-Kommission zugelassenen weiterentwickelten Impfstoff von Biontech/Pfizer sagte die Vize-Verbandsvorsitzende Prof. Nicola Buhlinger-Göpfarth dem “Spiegel”, es sei ärgerlich, dass es das Vakzin nicht als Einzeldosis gebe.

Statt 6er-Pack besser Einzeldosen

“Wir werden wieder im organisatorischen Overkill enden, wenn wir jedes Mal, wenn eine Biontech-Impfung notwendig ist, entweder schnell fünf weitere Impflinge organisieren, die Impfung verschieben oder fünf Impfdosen wegschmeißen müssen”, sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende.

Der Impfstoff wird dem Bericht zufolge in Fläschchen ausgeliefert, die sechs Dosen enthalten.

Biontech teilte dem “Spiegel” nach dessen Angaben mit, dass derzeit Vorbereitungen liefen, auch Einzeldosen des angepassten Impfstoffs auf den Markt zu bringen. Wann diese in Deutschland verfügbar sein könnten, stehe aber noch nicht fest. “Wir verstehen den Wunsch der Ärztinnen und Ärzte”, teilte das Unternehmen mit.

Auffrischung nur bei bestimmten Gruppen

Bei dem Impfstoff geht es um ein auf die Omikron-Sublinie XBB.1.5 angepasstes Präparat, das besser vor aktuell kursierenden Varianten schützen soll. Die Ständige Impfkommission in Deutschland empfiehlt Auffrischimpfungen mittlerweile nur noch bestimmten Gruppen, vorzugsweise im Herbst.

Dazu gehören etwa Menschen ab 60, Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen ab einem Alter von sechs Monaten, Pflege- und Gesundheitspersonal sowie Angehörige von Risikopatienten.

Quelle: dpa

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