Zimmermann rechnet abU-Vorsorgen sind kein TSS-Terminfall

Seit Ende September können Hausärzte bei U-Vorsorgen keine Vermittlung mehr abrechnen. Betroffene Ärzte werden damit rechnen müssen, dass die Leistung nicht vergütet wird.

Seit Ende September können Hausärzte bei U-Vorsorgen keine Vermittlung mehr abrechnen. Betroffene Ärzte werden damit rechnen müssen, dass die Leistung nicht vergütet wird.
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Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am 26. September vom Bewertungsausschuss (BA) Nachbesserungen bei den neuen Honorarregelungen zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) gefordert. Betroffen sind einige BA-Beschlüsse vom 1. September. Laut BMG wurden hier handwerkliche Fehler gemacht, die der BA nun beseitigen muss. Da auch Leistungsbereiche betroffen sind, die mit der Quartalsabrechnung 3/2019 bereits in Rechnung gestellt wurden, könnte es sein, dass die betroffenen Hausärzte ihr extrabudgetäres Honorar nicht bekommen!

Eine solche Beanstandung, die nur Hausärzte betrifft, ist die Neuregelung, dass Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern auch einen Zuschlag erhalten sollen, wenn diese über die Terminservicestelle (TSS) vereinbart wurden. Hier hat der BA dem BMG zufolge übersehen, dass Früherkennungsuntersuchungen in der Regel mit den Leistungen der Versichertenpauschale abgerechnet werden. Nach Auffassung des BMG gibt es deshalb keine Grundlage für die Gewährung von Zuschlägen – wie im BA-Beschluss geschehen – auch in Fällen, in denen die gleichzeitige Erbringung und Berechnung der Leistungen der Versichertenpauschale und der Früherkennungsuntersuchung unterbleibt. Bei den planbaren Früherkennungsuntersuchungen für Kinder handele es sich vielmehr um zeitlich genau definierte Routineuntersuchungen, die bereits nach altem Recht extrabudgetär vergütet werden.

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