Zi-UntersuchungPost-Covid eher keine neue Volkskrankheit

Post-Covid-Patienten müssen oftmals nur kurz in den Praxen behandelt werden. Dafür ist der Betreuungsaufwand höher, erläutert das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi), das Abrechnungsdaten analysiert hat.

Patienten mit Long-Covid wurden oftmals nicht länger als ein Quartal behandelt, teilt das Zi mit.

Berlin. Gut 60 Prozent der Patienten, bei denen Post-Covid diagnostiziert wurde, befanden sich nur über ein Quartal in vertragsärztlicher Behandlung. Das geht aus Abrechnungsdaten der ersten drei Quartalen 2021 hervor, die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) analysiert hat.

Bei  insgesamt 303.267 Patienten hätten Praxen den ICD-Codes U09.9! (Post-Covid-19-Zustand, nicht näher bezeichnet) von Januar bis September 2021 als Diagnose dokumentiert.

In Q2/21 die meisten Post-Covid-Diagnosen

Im ersten Quartal 2021 sei die Diagnose bei knapp 110.000 Patienten gestellt worden, im zweiten Quartal bei 125.000 und im dritten Quartal bei 68.000.

61 Prozent dieser Patienten hätte lediglich in einem Quartal behandelt werden müssen. Etwa jeder fünfte Patient (19,8 Prozent) sei im zweiten Quartal oder mit einem Vierteljahr Unterbrechung erneut im dritten Quartal wegen Post-Covid-19 vertragsärztlich versorgt worden.

19 Prozent über drei Quartale behandelt

Weniger als ein Fünftel der Post-Covid-Patienten (19 Prozent) hätten in allen drei Quartalen behandelt werden müssen.

„Post-Covid entwickelt sich nicht zu einer neuen Volkskrankheit“, erklärt Zi-Chef Dr. Dominik von Stillfried. Die Abrechnungsdaten zeigten vielmehr, dass Post-Covid ein heterogenes Krankheitsbild sei.

Allerdings sähen sich die niedergelassenen Haus- und Fachärzte einem zusätzlichen Betreuungsaufwand gegenübergestellt. Dieser ergebe sich aus dem erhöhten Beratungsbedarf für jeden einzelnen Betroffenen. Das hätten Befragungen der niedergelassenen Ärzte gezeigt. at

 

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