Informationsbedarf gestiegenProbleme mit Einstufung in den Pflegegrad

Die richtige Einschätzung des Pflegegrades bleibt für viele Patienten eine Herausforderung, bei der sie Unterstützung brauchen.

Die richtige Einschätzung des Pflegegrades bleibt für viele Patienten eine Herausforderung, bei der sie Unterstützung brauchen.
Gesucht: Unterstützung rund um Fragen zur Finanzierung der Pflege© Photographee.eu/adobe.stock.com

Immer mehr Menschen suchen bei Patientenschützern Hilfe wegen Problemen bei der Einstufung in den richtigen Pflegegrad. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz registrierte im vergangenen Jahr eine gestiegene Zahl an Nachfragen zu diesem Thema, wie sie jüngst in ihrer Jahresbilanz mitteilte. „Immer wieder mussten wir Widersprüche wegen einer zu niedrigen Einstufung einlegen“, sagte Vorstand Eugen Brysch. Insgesamt hat die Deutsche Stiftung Patientenschutz im abgelaufenen Jahr wie schon 2017 über 33.000 Beratungsgespräche geführt. Bürger können ein Servicetelefon für eine erste Beratung kostenlos nutzen. Intensivgespräche sind Mitgliedern, Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 4 sowie schwer demenzkranken Menschen und ihren Angehörigen vorbehalten.

Ungebrochen hoch sei auch der Hilfsbedarf bei Patientenverfügungen. 11.200 Bürger hat die Stiftung zu Fragen rund um Vollmachten und Vorsorgedokumente 2018 beraten – ähnlich häufig wie schon im Vorjahr.

„Der Hausarzt“ hat Tipps rund um die Beratung zu Vorsorgevollmachten zusammengefasst: https://hausarzt.link/YniaX

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