Hausärztinnen- und Hausärzteverband Rheinland-Pfalz“Wir wollen, dass es wieder heller wird”

Beim 13. rheinland-pfälzischen Hausärztetag wurde das neue Konzept "Hausärztliches Primärversorgungszentrum - Patientenversorgung Interprofessionell" (HÄPPI) besprochen. Unter anderem mit dem vom HÄV entwickelten, zukunftsorientierten Konzept soll es für Hausärztinnen und Hausärzte wieder heller werden.

Im Amt bestätigt: der Geschäftsführende Vorstand.

“Die Hausärztinnen und Hausärzte sitzen im Schatten – die Stimmung in den Praxen ist schwierig. Wir wollen, dass es wieder heller wird”, eröffnete Dr. Barbara Römer, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Rheinland-Pfalz, den 13. rheinland-pfälzischen Hausärztetag. Dieser hat im November 2023 in Mainz stattgefunden.

Dass die Politik, aber auch die Selbstverwaltung endlich etwas für die Hausärzteschaft tun muss, unterstrich dort auch Dr. Markus Beier, Bundesvorsitzender des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes (HÄV): Ein Mangel an Hausärzten sei eine Entscheidung, betonte Beier in Richtung Politik und Selbstverwaltung.

Als Beispiel führte Beier den Masterplan Medizinstudium 2020 an, bei dem sich die Politik seit Jahren im Kreis drehe. Auch müsste investorenbetriebenen Medizinischen Versorgungszentren (iMVZ) endlich Einhalt geboten werden.

Dr. Christian Sommerbrodt, Vorsitzender des hessischen Hausärzteverbandes, warnte davor, dass die iMVZ selbst für die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) unerkannt im Markt tätig seien.

Um die medizinische Versorgung in Zukunft noch leisten zu können, seien neue Konzepte erforderlich, erklärte Beier. Das Konzept “Hausärztliches Primärversorgungszentrum – Patientenversorgung Interprofessionell” (HÄPPI) etwa sei ein vom HÄV entwickeltes, zukunftsorientiertes und berufsgruppenübergreifendes Versorgungsangebot. Die Fragmentierung im Gesundheitswesen müsse unbedingt gestoppt werden. Doppelstrukturen wie Gesundheitskioske seien keine Lösung.

Daniel Stich, Ministerialdirektor im rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium, meinte, in Rheinland-Pfalz gebe es noch keinen einzigen Gesundheitskiosk. Er könne die Intention des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes aber verstehen. Dem HÄPPI-Konzept gegenüber äußerte er sich sehr offen.

Josef Winkler, Vorsitzender des rheinland-pfälzischen Gesundheitsausschusses, richtete deutliche Worte nach Berlin. Die dort geplanten Gesundheitskioske seien nicht das, was man sich in Rheinland-Pfalz vorgestellt habe. Sinnvoll seien sie höchstens in sozialen Brennpunkten. Das HÄPPI-Konzept gefalle auch ihm sehr gut. “Wir sind auch lernfähig”, erklärte Winkler.

red

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