Elektronische Arztvernetzung400 Ärzte im Südwesten arbeiten bereits vernetzt

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 02/2020Seite 22DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 115,14 kB
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Fünf Monate nach dem Start der Elektronischen Arztvernetzung (EAV) in Baden-Württemberg nehmen bereits rund 400 Haus- und Fachärzte teil, obwohl bis dato erst 20 Prozent der Vertragssoftwareanbieter die Umsetzung anbieten. Das zeigt eine erste Zwischenbilanz der Vertragspartner der AOK-Haus- und Facharztverträge, wie diese mitteilen. Durch den bevorstehenden Einstieg weiterer Praxissoftware-Hersteller werde die Verfügbarkeit schon ab dem 2. Quartal bei rund 90 Prozent liegen, stellen sie in Aussicht. Bis Jahresende soll die Zahl der teilnehmenden Praxen so auf “mindestens 2.000” steigen.

“Mit der EAV haben wir innerhalb kürzester Zeit auf freiwilliger Basis eine einmalige digitale Arztvernetzung aufgesetzt”, lobte der damalige Vorstandsvorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann. So sei die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) in den teilnehmenden Praxen bereits Routine und schon über 32.000-mal verschickt worden. “Für uns Ärzte und unsere Patienten ist die EAV ein riesiger Fortschritt in punkto einfacherer und sicherer Versorgung. Und wir erhalten dafür eine angemessene Vergütung, die auf realistischen Annahmen zur Nutzung im Praxisalltag basiert”, unterstreicht Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbands Baden-Württemberg.

Neben den bereits existierenden Anwendungen elektronischer Arztbrief und elektronische AU (“Der Hausarzt” 17/19) kommt im Frühjahr mit der E-Medikationsinformation (HAUSKOMET) die nächste Anwendung zum Einsatz. Darüber hinaus sei in Arbeit, die EAV durch einen E-Einweisungsbrief und einen E-Entlassbrief auch mit dem Krankenhaussektor zu verknüpfen. Telekonsile zwischen Hausärzten und Dermatologen sollen voraussichtlich ab Herbst flächendeckend eine schnellere Diagnosestellung und Therapie ermöglichen.

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