Forum PolitikFortbildungen, Fachgespräche und festliche Momente

Drei Tage volles Programm, volle Seminarräume und spannende Diskussionen: Der 9. Westfälisch-Lippische Hausärztetag, der vom 10. bis 12. März 2016 in Münster stattfand, war ein Erfolg. Der Vorstand des Hausärzteverbandes Westfalen-Lippe (HÄVWL) um die 1. Vorsitzende Anke Richter und das Organisationsteam konnten sich nicht nur über gut besuchte Fortbildungen freuen. Auch das Rahmenprogramm kam bei den zahlreichen Gästen an. So legte die Nachwuchsinitiative Allgemeinmedizin einen gelungenen Start hin: 50 Medizinstudierende sowie Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung nutzten die Gelegenheit, mit zwölf Experten über die „Zukunft Praxis“ zu diskutieren (siehe DER HAUSARZT 06/2016). „Ein toller Auftakt, der uns anspornt, an diesem Thema dranzubleiben“, so Anke Richter. Die Planungen für weitere Veranstaltungen laufen bereits.

Ganz im Zeichen der HZV stand die Delegiertenversammlung, bei der Richter den neuen HZV-Beauftragten des HÄVWL vorstellte: Dr. Norbert Hartmann, ehemaliger Vorsitzender des Landesverbandes, wird sich auch in Zukunft mit ganzer Kraft diesem Thema widmen und den Vorstand bei der Weiterentwicklung und -verbreitung der HZV unterstützen.

Festlicher Höhepunkt war der Gesellschaftsabend. Rund 100 geladene Gäste, darunter NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke, feierten in stimmungsvoller Atmosphäre im „A2“, direkt am Münsteraner Aasee. Politisch ging es am nächsten Tag weiter: Bei der berufspolitischen Podiumsdiskussion stand die Förderung des hausärztlichen Nachwuchses und der Allgemeinmedizin im Fokus. Neben Anke Richter stellten sich Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband, Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender AOK Nordwest, Thomas Müller, Geschäftsführer Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Leiter und Lehrstuhlinhaber Institut für Allgemeinmedizin und Familienmedizin der Universität Witten/Herdecke und CDU-Landtagsabgeordneter Oskar Burkert den Fragen der Moderatorin Dr. Monika von Berg und des Plenums.

„Allgemeinmedizin ist ein tolles Fach. Es ist breit gefächert“, stellte Anke Richter gleich zu Beginn klar. Dass es trotzdem Nachwuchssorgen hat, liegt nach Ansicht von Prof. Dr. Andreas Sönnichsen unter anderem an einem Imageproblem. „Wir müssen erreichen, dass junge Leute sich schon im Studium so für dieses Fach begeistern, dass sie ganz automatisch eine Prüfung in Allgemeinmedizin machen wollen.“ Von Pflichtprüfungen halte er nichts. „Wir brauchen positive Botschaften“, forderte Ulrich Weigeldt. Etwa die, dass es keine bessere Geldanlage als eine eigene Hausarztpraxis gebe. Finanzielle Sicherheit sei ein entscheidender Faktor bei der Berufswahl. Seinen Abschluss fand der Hausärztetag mit einer Premiere: Bei der ersten Mitgliederversammlung des gesamten Landesverbandes stellte der im Dezember gewählte Vorstand sich und seine Aufgaben vor.

Weitere Informationen unter www.hausaerzteverband-wl.de

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