Hausarzt MedizinWassertrinken vorm Impfen schützt nicht vor Präsynkopen

Bei Blutspenden und Blutentnahmen hilft das Trinken von 500ml Wasser vor dem Eingriff, um Präsynkopen zu reduzieren. Eine Studie in Boston hat jetzt untersucht, ob dies auch bei Impfungen der Fall ist. Nach Randomisierung wurden 906 Patienten zwischen elf und 21 Jahren geimpft, nachdem sie zehn bis 60 Minuten vorher 500ml Wasser getrunken hatten. Weitere 906 Patienten erhielten ihre Impfung ohne diese Vorbereitung. Präsynkopen traten in beiden Gruppen gleich oft (36 Prozent) auf. Präsynkopen waren häufiger bei jüngeren Patienten, bei mehr als einer Impfung, bei größerer Angst vor der Impfung und wenn früher bereits eine Präsynkope oder Synkope nach Impfen oder Blutentnahme aufgetreten ist.

Fazit: Wasser vor einer Impfung zu trinken, reduziert bei Jugendlichen das Auftreten einer Präsynkope nicht. Um Stürze zu verhindern, können besonders gefährdete Patienten im Liegen geimpft oder/und engmaschig überwacht werden.

Kemper AR, Barnett ED, Walter EB, et al. Drinking Water to Prevent Postvaccination Presyncope in Adolescents: A Randomized Trial. Pediatrics. 2017; 140(5):e20170508

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