UAW-RadarErhöhtes Risiko für Suizide

Einige unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden erst bekannt, wenn die Therapien breit angewendet werden. Die wichtigsten Warnhinweise des BfArM und der AkdÄ fasst der „UAW-Radar“ thematisch für Hausärzte zusammen.

Das Risiko für einen Suizid ist bei Mädchen und Frauen, die hormonell verhüten, höher als bei anderen Methoden. Das legt

eine prospektive dänische Kohortenstudie nahe (Skovlund et al. 2017). Hormonelle Kontrazeptiva können depressive Verstimmungen oder Depressionen hervorrufen, das sei bekannt, so das BfArM. Suizide könnten eine Folge davon sein. Ärzte sollen ihre Patientinnen daher informieren, dass diese einen Arzt aufsuchen, sobald sie nach Verhütungsbeginn bei sich depressive Verstimmungen feststellen.

Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren seien besonders gefährdet, zeigte die Studie. Zudem traten Stimmungsveränderungen bereits im ersten Monat der Behandlung auf – das Risiko sank ab einem Jahr leicht. Die Studie wertete Daten des dänischen Gesundheitsregisters von 475.802 Frauen über 15 Jahre aus. Verhüteten Frauen hormonell, hatten sie verglichen mit Nicht-Anwenderinnen ein relatives Risiko für einen erstmaligen Selbstmordversuch von 1,97 (95 Prozent KI, 1,85-2,10) sowie von 3,08 (95 Prozent KI 1,34-7,08) für Suizide.

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