MigräneJeder Dritte nicht optimal therapiert

Eine neue Studie zeigt, dass nur zwei Drittel aller Migränepatienten eine leitliniengerechte Behandlung bekommen.

Trotz evidenzbasierter Leitlinien werden Migränepatienten nicht optimal versorgt. Das zeigt eine Studie am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (www.hausarzt.link/Ref48). Von den 1.935 Patienten bekam ein Drittel (34,2 Prozent) keine leitliniengerechte Behandlung. Ein Übergebrauch von Medikamenten blieb oft unerkannt und unbehandelt, Ärzte leiteten außerdem zu selten eine Prophylaxe ein: Bei 60 Prozent ohne Verordnung wäre dies infrage gekommen.

Bis zur Diagnose vergeht oft zu viel Zeit. Betroffene suchen häufig mehrere Allgemein- und Fachärzte auf: Im Jahr vor der Studie waren rund 90 Prozent beim Hausarzt und 75 Prozent beim Neurologen. Trotzdem fanden bei der Hälfte unnötige Untersuchungen wie CT und MRT statt.

Die Follow-up-Daten zeigen, dass viele Patienten gut auf eine leitliniengerechte Therapie ansprechen. Bei 71 Prozent war eine präventive Behandlung erfolgreich. Die Autoren fordern daher, Leitlinien in der Praxis besser umzusetzen.

Die Leitlinie von DMKG und DGN zur Behandlung von Migränepatienten finden Sie unter folgendem Link: www.hausarzt.link/1JyGF

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