GlosseDas große Problem mit dem “kleinen Geschäft”

Viele Bürger scheinen völlig von der Rolle. Wenn im Supermarkt das letzte Klopapierpaket weggehamstert wurde, stellt sich die Herausforderung, neue Bezugsquellen aufzutun. Eine Glosse von Johanna Dielmann-von Berg.

Noch nie war Klopapier so wichtig wie zu Zeiten von Corona. Gehen die weißen Blätter aus, sind viele Deutsche von der Rolle. So mancher mag jetzt schmunzeln, doch damit ist nicht zu spaßen. Hersteller von Toilettenpapier gelten schon jetzt als Gewinner der Krise. Von Februar auf März dieses Jahres wurde 700 Prozent mehr gekauft als sonst. Für Kläranlagen wird das “kleine Geschäft” damit zum großen Problem.

Während manche Bürger die Rollen hamstern, sitzen andere auf dem Trockenen. Sie weichen nun vermehrt auf Feucht-, Kosmetik- oder Küchentücher aus, berichtet nicht nur die Stadtentwässerung von Neu-Ulm. Doch das sind wahre Pumpenkiller: Die Tücher wickeln sich um die Pumpen, es kommt zur Verstopfung. Die Kläranlage kann das Wasser dann nicht mehr richtig reinigen oder ist sogar ganz gelähmt. Der Gesundheit und Umwelt zuliebe stellt sich daher die Frage: Wo bekommt man noch Toilettenpapier, wenn im Supermarkt die Regale leer sind?

Wenn die direkte Nachbarschaftshilfe versagt, könnten sich Hotels zu einer guten Bezugsquelle entwickeln. Denn viele sind für Geschäftskunden noch geöffnet, verzeichnen wegen des Coronavirus aber weniger Gäste. In den Millionen Zimmern lagern meist zwei bis drei Rollen auf Vorrat. In München haben einige Hoteliers den Anwohnern in der Nähe angeboten, bei einer Klo-Krise auszuhelfen. Auch bei Lieferdiensten gibt es statt einem Freigetränk jetzt mitunter eine Rolle Klopapier obendrauf. Na Prost!

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