Bad Orbpractica Tag 1 im Videorückblick

Bad Orb – Hier treffen jedes Jahr Ende Oktober für vier Tage evidenzbasierte Hausarztmedizin, angeregter Austausch unter Kollegen und praktische Tipps für die Hausarztpraxis aufeinander. Grund dafür ist der größte Hausärztekongress Europas, die practica.

Unter dem Motto „Hausarzt 2016 – Selbstverständlich Wissen” findet vom 26. bis 29. Oktober in Bad Orb / Hessen die 41. practica statt. Die practica ist Deutschlands größter Seminarkongress für Hausärzte, Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH®) und Medizinische Fachangestellte (MFA). Insgesamt werden über 1.000 Teilnehmer erwartet, mehr als 185 Fortbildungskurse werden angeboten. Sämtliche Seminare sind speziell auf die Bedürfnisse in den hausärztlichen Praxen zugeschnitten und pharmafrei. Veranstalter ist auch in diesem Jahr das Institut für hausärztliche Fortbildung im Deutschen Hausärzteverband (IHF).

“Der Hausarzt” ist der Medienpartner der practica. Alle Videos finden Sie hier.

Der Tagungspräsident der practica und Vorsitzender des IHF, Herr Dr. Hans-Michael Mühlenfeld sagte heute in Bad Orb: „Das enorme Interesse an der diesjährigen practica – und an den hausarztspezifischen Fortbildungen des IHF im allgemeinen – zeigt wieder einmal, dass sich Hausärztinnen und Hausärzte sehr genau überlegen, welche Fortbildungen sie besuchen, wie sie ihre Kompetenzen erweitern und woraus sie einen wirklichen Mehrwert für ihre tägliche Arbeit ziehen können. Fortbildungen auf höchstem medizinischem Niveau, sowohl für Hausärztinnen und Hausärzte wie auch für ihre gesamten Praxisteams, sind ein Garant dafür, dass auch zukünftig die Breite unseres Faches bewahrt bleibt.”

In den vergangenen Jahren wurde wiederholt versucht, hausärztliche Kompetenzen und Fertigkeiten an andere Facharztgruppen auszulagern. Zuletzt hatte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) auf ihrer Herbsttagung ein Geriatrie-Konzept vorgestellt, mit dem Ziel, die Versorgung geriatrischer Patienten aus den Hausarztpraxen herauszulösen und verstärkt an so genannte ‘Geriatrische Schwerpunktpraxen´ anzubinden. „Das KBV-Konzept ist nicht nur eine Missachtung der hausärztlichen Kompetenzen, sondern es führt darüber hinaus zu einer weiteren Zersplitterung der Versorgung. Statt immer neue Facharztrichtungen zu konstruieren, muss vielmehr darüber nachgedacht werden, wie die hausärztlichen Generalisten gestärkt werden können. Das wäre im Sinne einer koordinierten und qualitativ hochwertigen Versorgung unserer Patienten”, so Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.

Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, setzt sich der Deutsche Hausärzteverband für eine Versorgung ein, bei der wieder mehr Kompetenzen in den Hausarztpraxen gebündelt werden. Als Generalist löst der Hausarzt in mehr als 80 Prozent der Fälle die gesundheitlichen Beschwerden seiner Patienten bereits in der Hausarztpraxis. „Das Konzept, aus der Hausarztpraxis heraus Fortbildungen für die Hausarztpraxis zu entwickeln, hat einen wesentlichen Anteil an dem Erfolg der practica. Wir sind froh, den Hausärzten eine Plattform anbieten zu können, die die hausärztlichen Kompetenzen stärkt und erweitert”, so Mühlenfeld.

Sämtliche Kurse der diesjährigen practica sind ausgebucht.

Am Donnerstag, den 27. Oktober, findet ab 19:30 Uhr das traditionelle berufspolitische Oktoberfest im Rahmen der practica in Bad Orb statt. Dort diskutieren der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, der Hauptgeschäftsführer des Deutsches Hausärzteverbandes, Eberhard Mehl, der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Hessen, Armin Beck, sowie die neu gewählte Präsidentin der DEGAM, Prof. Dr. Erika Baum, mit Teilnehmern der practica über aktuelle berufspolitische Themen. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende des IHF und Tagungspräsident der practica, Dr. Hans-Michael Mühlenfeld. Pressevertreter sind hierzu herzlich eingeladen.

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