Neue GOÄ-ZiffernMuster-Rechnung für die neue Leichenschau

Seit 1. Januar wird die Leichenschau endlich angemessen bezahlt. Aber die ­Neuregelung birgt Fallstricke, erklären die „Rauchenden Köpfe“ - und zeigen, worauf es zu achten gilt. PLUS: Muster-Rechnung für die neue Leichenschau und aktualisierter GOÄ-Spicker.

Seit 1. Januar wird die Leichenschau endlich angemessen bezahlt. Aber die ­Neuregelung birgt Fallstricke, erklären die „Rauchenden Köpfe“ - und zeigen, worauf es zu achten gilt. PLUS: Muster-Rechnung für die neue Leichenschau und aktualisierter GOÄ-Spicker.
Leichenschau: Ab 1. Januar wird die ärztliche Leistung besser vergütet.© Artem Furman - stock.adobe.com

Berlin. Nach 23 Jahren wurden die jahrzehntelangen Forderungen der Ärzte erhört: Die Leichenschau wird seit 1. Januar 2020 besser honoriert. Ein Ende hat auch der Flickenteppich aus nebeneinander liquidierbarer Besuchsleistung und Leichenschau. Die Neuregelung greift der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) vor, auf deren Einführung für 2020 zu hoffen ist und die wahrscheinlich der bisherigen Ziffernsystematik folgen wird. Um Hausärzten die Rechnungstellung zu erleichtern, haben die „Rauchenden Köpfe“ eine Muster-Rechnung erstellt und den GOÄ-Spickzettel aktualisiert (s. Kasten).

Die guten Nachrichten vorweg: Neben der Leichenschau, die je nach Aufwand mit 66 bis 166 Euro vergütet wird statt bisher 33 Euro (s. Tab.), dürfen Ärzte jetzt die Unzeit-Zuschläge F, G und H (Abschnitt B, Nummer V GOÄ) sowie weiterhin die Wegegelder (Paragraf 8 GOÄ) und die Reiseentschädigung (Paragraf 9 GOÄ) abrechnen. Zudem gibt es nun einen Zuschlag bei unbekannten Verstorbenen und auch eine vorläufige Leichenschau, wie sie im Rettungs- oder Bereitschaftsdienst vorkommt, ist jetzt berechenbar. Diese Systematik veranschaulicht das neue Regelungsprinzip der kommenden GOÄ, in der die bisherigen Steigerungsfaktoren durch Erschwerniszuschläge ersetzt werden.

Manko Zeitvorgaben

Nicht abwenden konnten die Ärztevertreter, allen voran die Bundesärztekammer, dass die Untersuchungsziffern an Zeitvorgaben geknüpft sind (s. Tab. und „Der Hausarzt“ 14/19). Zuletzt wurde ein Antrag der Sächsischen Landesärztekammer abgelehnt, der die Zeitvorgaben komplett streichen wollte. Ebenso verweigerte das Bundesgesundheitsministerium, eine gesonderte Gebühr für das Aufsuchen der Verstorbenen zu schaffen.

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