PatientenkommunikationWeniger Angst dank indirekter Sprache

Niederländische Forscher werteten 82 Arzt-Patientengespräche von 18 niederländischen Hausärzten aus. Sie unterschieden dabei, wie Botschaften formuliert wurden: Sie verglichen direkt positive („ihre Beschwerden sind gutartig“) und direkt negative Botschaften („ihre Beschwerden sind gefährlich“) und jeweils indirekt formulierte Botschaften („Nicht gutartig“ „nicht bösartig“). Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 16/2018Seite 45DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 77,58 kBDie Art der […]
Hoffnungsvoller Blick: Sagt sie es indirekt?©

Niederländische Forscher werteten 82 Arzt-Patientengespräche von 18 niederländischen Hausärzten aus. Sie unterschieden dabei, wie Botschaften formuliert wurden: Sie verglichen direkt positive („ihre Beschwerden sind gutartig“) und direkt negative Botschaften („ihre Beschwerden sind gefährlich“) und jeweils indirekt formulierte Botschaften („Nicht gutartig“ „nicht bösartig“).

Die Art der Formulierungen unterschied sich, je nachdem ob Hausärzte mit Patienten mit medizinischen klar einordenbaren Beschwerden („medically explained symptoms“) oder unklaren Beschwerden („medically unexplained symptoms“) sprachen: Bei letzteren formulierten sie signifikant häufiger direkte negative Botschaften. Alle Patienten verbanden direkte negative Botschaften mit vermehrter Ängstlichkeit nach dem Gespräch.

Fazit: Patienten erleben mehr Angst, wenn Ärzte negative Botschaften direkt formulieren. Bei Patienten mit medizinisch erklärbaren Beschwerden verwendeten Hausärzte häufiger indirekte – also weniger angsterzeugende – Formulierungen als bei Patienten mit unklaren Beschwerden.

Stortenbekera IA, Houwenb J, Lucassen PLBJ et al. Quantifying positive communication: Doctor’s language and patient anxiety in primary care consultations. Patient Educ Couns 2018. doi: 10.1016/j.pec.2018.05.002

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