Tele-Monitoring von Corona-PatientenAOK-Hausarztvertrag: CovidCare-Modul verlängert

Seit Mai 2020 ermöglicht die Software CovidCare HZV-Praxen bei Covid-19-Risikopatienten ein sicheres und strukturiertes Tele-Monitoring und hilft dabei, Patienten mit schwerem Verlauf rechtzeitig zu entdecken. Bis Ende Januar wurden rund 1.600 Patienten von 100 Praxen mit CovidCare im Hausarztprogramm der AOK Baden-Württemberg betreut.

Blick in das CovidCare-Softwaremodul.

Entwickelt hat die Software CovidCare die Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung des Universitätsklinikums Heidelberg. Die teilnehmenden HZV-Praxen können sie kostenfrei nutzen. Voraussetzungen sind nur die Teilnahme am AOK-Hausvertrag und eine geschulte VERAH®.

Pro Krankheitsfall können 40 Euro zusätzlich abgerechnet werden. Basierend auf Rückmeldungen der Praxen hat ein Softwareupdate Ende 2021 zu einer Vereinfachung geführt, was die Nutzung nochmals erleichtert.

“Insgesamt ein super-tolles Modul”

Eine der ersten teilnehmenden Praxen war das HausÄrzteHaus in Kirchheim. Dort hat VERAH® Annika Bosma 75 Patienten versorgt.

Sie fasst ihre Erfahrungen so zusammen: “Insgesamt ist es ein super-tolles Modul, zwar zeitintensiv, aber jeder Anruf hat sich gelohnt. Die Patienten haben Angst und sind unsicher – vor allem bei hohem Fieber und Luftknappheit – und sind sehr dankbar, wenn ich sie quasi an die Hand nehme und mit ihnen den Verlauf bespreche und ihnen dadurch die Angst und Unsicherheit nehmen kann.”

Gordon Hunter, verantwortlicher Hausarzt, fühlt sich durch seine VERAH® wirkungsvoll entlastet: “Sie hat viel Erfahrung in der strukturierten Televersorgung mit PraCMan- und Covid-19-Patienten, arbeitet sehr eigenständig und gibt mir immer fundierte Rückkoppelung. Das CovidCare-Modul kann ich nach wie vor sehr empfehlen.”

PraCMan Erfahrungen genutzt

CovidCare basiert auf dem praxisbasierten Case-Management-Programm für chronisch kranke Patienten (PraCMan), kann aber auch ohne entsprechende Erfahrung eingesetzt werden.

Wesentliche Elemente sind:

  • Die strukturierte Erfassung und Visualisierung von prognostischen Risiken und von Art bzw. Ausmaß von Symptomen zu Beginn und im Verlauf
  • Ein individualisierbares Symptomprotokoll mit voreingestellten Grenzwerten für wichtige Parameter wie Blutdruck, Puls, Atemnot und -frequenz, Fieber und Sauerstoffsättigung, welches man dem Patienten zukommen lässt
  • Das Telefon-Monitoring durch die VERAH®.

Professor Frank Peters-Kimm aus der Hausärztlichen Gemeinschaftspraxis Klimm in Kuppenheim betont: “Die Nutzung von CovidCare bedarf eines qualifizierten Praxisteams mit VERAH und einer gewissen zeitlichen Investition im Rahmen der Schulung sowie der Installation der Software. Deshalb kommt es bislang vor allem in größeren Praxen zum Einsatz”.

Positiv sei zudem, dass der Hausärzteverband, MEDI und die AOK Baden-Württemberg die CovidCare-Entwicklung von Beginn an unterstützt haben und die Nutzung im HZV-Vertrag der AOK explizit vergütet werde. Verhandlungen mit anderen Kassenverbünden laufen derzeit.

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