Digitale GesundheitsdiensteStudie zeigt Offenheit für E-Rezept und Co

Einer Studie zufolge begrüßen viele Deutsche die neuen Möglichkeiten der digitalen Medizin. Nutzen wollen sie diese aber nicht unbedingt.

Einer Studie zufolge begrüßen viele Deutsche die neuen Möglichkeiten der digitalen Medizin. Nutzen wollen sie diese aber nicht unbedingt.
© Sebastian Kaulitzki - Fotolia

Viele Menschen in Deutschland stehen digitalen Gesundheitsdiensten offen gegenüber – würden diese im Alltag aber nicht unbedingt auch nutzen. Darauf weist eine im März veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft PwC hin. In der Umfrage, an der 1.000 Menschen teilnahmen, fanden zwar rund drei Viertel digitalisierte Verwaltungsprozesse grundsätzlich “sehr gut” oder “gut”, ebenso Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse. Aber: Gefragt, ob sie Dienste im Alltag nutzen würden, erhielt nur die E-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eine klare Mehrheit (56 Prozent). 31 Prozent würden “vielleicht” umsteigen.

Das E-Rezept findet in der Umfrage mit der vergleichsweise niedrigen Teilnehmerzahl Zustimmung (“auf jeden Fall”: 41 Prozent, “vielleicht”: 35 Prozent), die Videosprechstunde weniger (16 Prozent / 38 Prozent). Insgesamt zeigten sich Bedenken beim Datenschutz.

Ausführliche Umfrage-Ergebnisse: www.hausarzt.link/TeNk3

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