UmfrageE-Patientenakte stößt auf breites Interesse

Die E-Patientenakte ist nur etwas für junge Patienten? Eine aktuelle Befragung weist in eine andere Richtung - und zeigt auf, was sich die Bürger erhoffen.

Die E-Patientenakte ist nur etwas für junge Patienten? Eine aktuelle Befragung weist in eine andere Richtung - und zeigt auf, was sich die Bürger erhoffen.
Auch ältere Menschen zeigen sich in Sachen Digitalisierung aufgeschlossen, zeigt eine aktuelle Umfrage.© Syda Productions / stock.adobe.com

Berlin. Die geplante elektronische Patientenakte trifft laut einer Umfrage auf größeres Interesse in der Bevölkerung. Fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) würden E-Akten „auf jeden Fall“ oder „eher“ nutzen, wie eine am Mittwoch (8. Mai) veröffentlichte Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergab. Auch viele ältere Menschen ab 65 Jahre würden demnach überwiegend (60 Prozent) auf eine E-Patientenakte zugreifen. Insgesamt ähnlich aufgeschlossen sind die Befragten auch gegenüber ebenfalls geplanten E-Rezepten (63 Prozent).

Nach jahrelangem Gezerre um zusätzliche Funktionen der elektronischen Gesundheitskarte will der Bund bei der Digitalisierung vorankommen. Dazu gehört, allen Versicherten bis spätestens 2021 E-Patientenakten anzubieten – auch fürs Smartphone. Einige gesetzliche und private Kassen haben schon Angebote für digitale Akten gestartet. Verbraucher- und Patientenschützer pochen prinzipiell auf Freiwilligkeit und einen maximalen Schutz der besonders sensiblen persönlichen Daten. Auch der Deutsche Hausärzteverband plädiert in der Debatte immer wieder dafür, den Nutzen für die Versorgung im Blick zu behalten. „Die Akte muss dazu beitragen, dass die Versorgung verbessert wird. Hierzu muss auch die Kommunikation der Ärzte untereinander erleichtert werden“, erinnert Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands. 

Laut der Studie im Auftrag der Digitalbranche erwarten viele Befragte Standardfunktionen wie ein Speichern der Behandlungshistorie (87 Prozent). 98 Prozent wünschen sich etwa einen integrierten Impfpass, 91 Prozent einen digitalen Medikationsplan mit Check über Wechselwirkungen. 80 Prozent wollen Daten aus Apps oder medizinischen Geräten integrieren können. Wert legen die Befragten auch auf Datenschutz (59 Prozent) und Datenhoheit (61 Prozent).

Quelle: dpa

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