kurz + knappVitaminmangel bei veganer Ernährung

Vegane Lebensmittel boomen. Doch anders als viele glauben, ist eine vegane Ernährung nicht automatisch gesünder. Wer tierische Produkte einfach durch pflanzliche ersetze, riskiere seine Gesundheit, sagte Ernährungswissenschaftler Prof. Peter Grimm beim 23. Ernährungsfachtag der Sektion Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, wie die Universität Hohenheim mitteilt. "Pflanzliche Ersatzprodukte für Fleisch und Milch liefern manche Nährstoffe einfach nicht, zum Beispiel Vitamin B12." Zwar würden Produkte wie Algen oder Shiitake-Pilze als Lieferanten für Vitamin B12 beworben. "Doch nur, weil das Vitamin enthalten ist, heißt das nicht, dass der Körper es auch daraus gewinnen kann", erklärte Grimm. Nach heutigem Wissen sei das bei den meisten Menschen nicht in ausreichender Menge möglich.

Der Mangel an Vitamin B12 könne aber durch Nahrungsergänzungsmittel, etwa in Form von Vitamintabletten, ausgeglichen werden, so Grimm. Für einige Bevölkerungsgruppen sei aber auch das nicht ausreichend: "Für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche kann man eine vegane Ernährung nicht empfehlen, da diese Gruppen mehr Nährstoffe brauchen." Kinder und Jugendliche, die sich im Wachstum befinden, reagierten sehr empfindlich auf Nährstoffmangel.

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