kurz + knappTürsteher vor der Notaufnahme

Verbale und körperliche Angriffe auf Ärzte und Pflegepersonal in Deutschlands Kliniken nehmen zu. Günter Niklewski ist Ärztlicher Direktor am Klinikum Nürnberg und beobachtet die zunehmende Gewalt sehr genau. Die steigenden Patientenzahlen – gerade in den Notaufnahmen – sind für ihn ein Teil des Problems. Die Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA) verzeichnet hier seit 2005 jährlich einen Zuwachs um vier bis acht Prozent. Die Wartezeiten sind häufig sehr lang, das birgt Konfliktpotenzial: "Zu warten, scheinbar nicht beachtet zu werden und andere schwerkranke Patienten leiden zu sehen – das schürt Angst und macht manchen aggressiv", erklärt er. Immer mehr Patienten betreten das Krankenhaus mit dem Anspruch, sofort behandelt zu werden. Da dies nicht gewährleistet werden kann, kommt es zu Konflikten mit dem Personal. Ein anderer Grund sind Gewaltexzesse, die mit dem Konsum von synthetischen Rauschmitteln in Verbindung stehen. Krankenhäuser reagieren unterschiedlich auf die Vorfälle. Während einige Einrichtungen einen Wachschutz engagieren und dafür tief in die Tasche greifen, setzen andere auf Deeskalationstraining für ihre Mitarbeiter. Wie und in welchem Umfang Kliniken Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, obliegt der Leitung. Fest steht, dass kaum jemand das Thema noch ignorieren kann.

Quelle: K. Gaede: Mitarbeitersicherheit: Was tun? kma – Das Gesundheitswirtschaftsmagazin 2016; 21 (10); S.30–35.

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