Landtag beginnt mit Debatte Orientierung über Organspenden

Bundesweit stiegen die Organspenden, in Rheinland-Pfalz dagegen gaben 2018 weniger Menschen ihre Zustimmung zur Organentnahme. Der Landtag beschäftigt sich mit Maßnahmen.

Bundesweit stiegen die Organspenden, in Rheinland-Pfalz dagegen gaben 2018 weniger Menschen ihre Zustimmung zur Organentnahme. Der Landtag beschäftigt sich mit Maßnahmen.
Wertvolles Gut im Fokus: Organspenden© luuuusa stock.adobe.com

Mainz. Mit einer Orientierungsdebatte über Organspenden und Organtransplantionen beginnt am Mittwoch (27.3) die dreitägige Sitzung des Rheinland-Pfälzischen Landtags in Mainz. Die oppositionelle CDU-Fraktion hat die Debatte beantragt. Der Titel lautet: „Handlungsbedarf zur Verbesserung der Situation bei Organspende und Organtransplantation: rechtliche Voraussetzungen, strukturelle Rahmenbedingungen, praktische Maßnahmen.“

In einer Orientierungsdebatte wird ein Thema grundsätzlich erörtert. Es gelten keine Fraktionsvorgaben und es werden keine Gesetzesvorlagen oder Anträge zur Sache eingebracht.

Entgegen dem Bundestrend war die Zahl der Organspenden in Rheinland-Pfalz im vergangenen Jahr gesunken. 115 Organe wurden für eine Transplantation gespendet, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) mitteilte. Das waren 22 weniger als 2017. Mit rechnerisch 9,1 Organspendern pro einer Million Einwohner liegt Rheinland-Pfalz unter dem Bundesdurchschnitt von 11,5 Organspenden.

Vorgesehen sind nach Angaben des Landtags 25 Redebeiträge mit einer Dauer von jeweils fünf Minuten. Die gut zweistündige Debatte wird in einem Live-Stream im Internet übertragen. In einem zweiten Stream ist auch ein Gebärdendolmetscher zu sehen und es werden Untertitel eingeblendet.

In der laufenden Wahlperiode ist dies die zweite Orientierungsdebatte des Landtags. Im Februar 2017 tauschten sich die Abgeordneten zum Thema „Demokratie braucht Vertrauen – gegen Lüge und Hass im Netz“ aus. Premiere hatte eine solche Form der Diskussion in Rheinland-Pfalz im Zuge der Plenumsberatungen im Frühjahr/Sommer 2015. Damals ging es um Sterbebegleitung.

Quelle: dpa/lrs

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