DMPDiese Fehler führen oft zum Regress

Mehr als 1.300 Hausärzte in Niedersachsen müssen womöglich Honorare für Leistungen in Disease-Management-Programmen (DMP) zurückzahlen. Anlass ist eine Prüfung der Techniker Krankenkasse (TK). „Der Hausarzt“ gibt Tipps, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden können.

Mehr als 1.300 Hausärzte in Niedersachsen müssen womöglich Honorare für Leistungen in Disease-Management-Programmen (DMP) zurückzahlen. Anlass ist eine Prüfung der Techniker Krankenkasse (TK). „Der Hausarzt“ gibt Tipps, wie Sie die häufigsten Fehler vermeiden können.
Bei der DMP-Dokumentation passieren Ärzten häufig Fehler, so die KV Niedersachsen.© Jeanette Dietl - stock.adobe.com

Hannover. In den letzten Tagen haben 1.306 Praxen in Niedersachsen unerfreuliche Post von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) erhalten. Der Grund: Die Techniker Krankenkasse (TK) im Land hat durch die KV die Teilnahme an Disease-Management-Programmen (DMP) kontrollieren lassen. Konkret geht es um die Quartale 1/2015 bis 1/2016, wie aus einem Schreiben der KV hervorgeht, das „Der Hausarzt“ vorliegt. Über alle Praxen hinweg stehen Rückzahlungen von 180.475 Euro im Raum, vorausgesetzt sämtlichen Beanstandungen wird stattgegeben, teilt die KV auf Anfrage mit. Im Schnitt bedeutet das rund 138 Euro pro Praxis.

Vielmehr als die Rückzahlung an sich, dürfte viele Hausärzte aber der bürokratische Aufwand einer solchen Prüfung ärgern. Kann man doch eine Rückzahlung – wie bei anderen Prüfverfahren auch – oft noch abwenden, wenn man entsprechende Dokumentationen oder fehlende Belege nachliefern kann. Vor allem der damit verbundene bürokratische Aufwand koste Hausärzte aber wertvolle Zeit für ihre Patienten, mahnt Dr. Matthias Berndt vom Haus­ärzteverband Niedersachsen. „Es ist im digitalen Zeitalter schleierhaft, dass knapp vier Jahre nach Leistungserbringung und Bezahlung durch die Kassen auf einmal etwas nicht in Ordnung sein soll.“ Er erneuert daher seine Forderung, Regresse endlich abzuschaffen. „Wir fordern Rechtssicherheit durch eine drei Monate nach Leistungserbringung abschließende Honorarabrechnung. Dies entlastet Praxen als auch Kassen von unnötiger Bürokratie“, sagt Berndt.

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