OrganspendeStaatsanwaltschaft weitet Ermittlungen aus

Zwei weitere Mediziner an der Uniklinik in Essen sind in den Fokus der Staatsanwälte geraten. Sie sollen Patienten Lebern transplantiert haben, obwohl dies medizinisch nicht geboten gewesen sei.

Zwei weitere Mediziner an der Uniklinik in Essen sind in den Fokus der Staatsanwälte geraten. Sie sollen Patienten Lebern transplantiert haben, obwohl dies medizinisch nicht geboten gewesen sei.
© Dan Race - stock.adobe.com

Essen. Im Fall der mutmaßlich nicht notwendigen Lebertransplantationen an der Essener Uniklinik gibt es zwei weitere Tatverdächtige. Die Staatsanwaltschaft Essen weitete ihre Ermittlungen auf zwei Mediziner aus, wie die Behörde am Donnerstag (8.11.) mitteilte. Ihnen werde gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, sagte ein Sprecher.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Fall Anfang September veröffentlicht. Der Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie soll dafür verantwortlich sein, dass an sechs Patienten mutmaßlich medizinisch nicht notwendige Lebertransplantationen vorgenommen wurden. Eine dieser Transplantationen soll zum Tode des Patienten geführt haben.

Der Mediziner war Anfang September verhaftet worden. Die Ermittler werfen ihm Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor. Der Mediziner weist die Vorwürfe zurück. Der Haftbefehl war einige Tage später unter Auflagen außer Vollzug gesetzt worden.

Der Tatverdacht stützt sich auf das Gutachten eines Sachverständigen, der beschlagnahmte Krankenunterlagen ausgewertet hatte. „Durch die Verteidigung wird derzeit ein Gegengutachten erstellt“, sagte der Gerichtssprecher weiter. Mit einem Abschluss der Ermittlungen sei nicht vor Sommer nächsten Jahres zu rechnen.

Quelle: dpa/lnw

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