Ärztekammer-Chefin kontert SpahnWenker gegen Impfen in Apotheken

Nach Meinung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sollten auch Apotheker Impfverantwortung übernehmen. Die Präsidentin der Niedersächsischen Ärztekammer sieht das anders.

Nach Meinung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sollten auch Apotheker Impfverantwortung übernehmen. Die Präsidentin der Niedersächsischen Ärztekammer sieht das anders.
Ärzte sollen auch künftig für Impfungen zuständig sein.© WikiImages

Hannover. Niedersachsens Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker hält nichts davon, Impfungen auch in Apotheken zu ermöglichen. „Apotheker haben Impfen nicht gelernt, Ärzte schon“, sagte die Medizinerin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Zwar könne man schnell lernen, eine Spritze zu setzen, allerdings könnten nur Ärzte die Impfverantwortung übernehmen. Dies beinhalte unter anderem, aktuelle Erkrankungen festzustellen und Impfreaktionen zu behandeln. „Ich habe auch mit Apothekern darüber gesprochen: Die wollen diese Aufgabe gar nicht übernehmen“, sagte Wenker. Ärztliche Tätigkeiten sollten ausschließlich von Ärzten erbracht werden. „Auch Tattoos dürfen nur von Ärzten entfernt werden.“

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits im Herbst gesagt, dass er sich Impfungen in Apotheken vorstellen kann. Angesichts der gestiegenen Zahl von Masernfällen ist eine Debatte über eine Impfpflicht entbrannt. Eine generelle Impfpflicht hält die Ärztekammer Niedersachsen laut ihrem Sprecher für „nicht realistisch“. Minister Spahn ist für verpflichtende Masern-Impfungen für Kinder in Kitas und Schulen. „Aus meiner Sicht macht es bei Gemeinschaftseinrichtungen Sinn“, sagte er kürzlich.

Quelle: dpa/lni

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