Finanzierung stehtNeue Pflegeausbildung in den Startlöchern

Um dem Mangel an Fachkräften entgegen zu wirken, erhalten Ausbildungsstätten für PflegerInnen ab kommendem Jahr pauschale Zuschüsse.

Fördergeld aus dem Ministerium soll helfen, die Zahl der Auszubildenden zu steigern.

Magdeburg. Für die ab 2020 geltende neue Pflegeausbildung hat Sachsen-Anhalt die nötige Finanzierung auf den Weg gebracht. Das Land habe sich mit Pflegeversicherung, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auf feste Summen pro Auszubildenden geeinigt, teilte das Sozialministerium am Mittwoch mit. Für jeden Pflege-Azubi bekommt die ausbildende Einrichtung demnach zunächst bis zu 7950 Euro für die praktische und 7875 Euro für die schulische Ausbildung. Für 2020 sollen so insgesamt bis zu 15 Millionen Euro bereitstehen, 2021 sollen es 30 Millionen Euro sein. Das Land bezahlt davon neun Prozent, der Rest kommt von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Pflegeversicherung.

Attraktivität der Ausbildung steigern

Der Bund hat vorgegeben, die bisher getrennten Ausbildungen für Altenpfleger, Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger bis 2020 zusammenzuführen. Künftig gibt es eine gemeinsame Grundausbildung, danach können sich die Azubis spezialisieren. Für die Azubis ist die Ausbildung kostenlos. Sachsen-Anhalt hat das Schulgeld bereits im vergangenen Jahr abgeschafft. Die Reform soll die Ausbildung attraktiver machen und für mehr Nachwuchs sorgen. Das Sozialministerium rechnet für 2020 mit 1200 Azubis.

Quelle: dpa/sa

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