OrganspendeNiederlande führen Widerspruchslösung ein

Die Niederlande reagieren auf stagnierende Organspenderzahlen: Dort soll jetzt die Widerspruchslösung eingeführt werden. 

Den Haag. Die Niederlande führen die Widerspruchslösung für die Organspende ein. Wer nach seinem Tod keine Organe spenden will, muss künftig in einem Register widersprechen. Das sieht ein neues Gesetz vor, das das Oberhaus, die Eerste Kamer, am Dienstag (13.02.) in Den Haag mit knapper Mehrheit verabschiedet hat.

Das neue Recht soll 2020 in Kraft treten. Zuvor muss es noch vom König unterzeichnet werden. Bislang gilt in den Niederlanden die Zustimmunglösung. Mit rund 15 postmortalen Organspender pro eine Million Einwohner hat die Nation eine ähnlichen Spendermangel wie etwa Deutschland.

Für den Gesetzesentwurf stimmten 38 Senatoren, 36 stimmten dagegen. Die Abstimmung vor 18 Monaten im Unterhaus (Tweede Kamer) war mit einer Stimme Vorsprung noch knapper (75 vs. 74 Stimmen).

Eingebracht hatte den Antrag die Senatorin Pia Dijkstra von der linksliberalen Partei Democraten 66 (D66) bereits Ende 2012. Seither herrschte darüber eine heftige Debatte.

Das neue Gesetz sieht ein zentrales Register zur sogenannten „aktiven Spenderregistrierung“ vor. Darin sollen die Bürger ab 18 Jahren zwischen Zustimmung und Ablehnung zur postmortalen Organspendeentscheiden können. Alternativ sollen sie auch angeben können, ob die Hinterbliebenen oder eine ausgewählte Person über die Organspende entscheiden sollen. Wer sich nicht registriert soll ab 2020 automatisch als Organspender gelten.

Auch in Deutschland war neuerlich die Debatte über eine mögliche Widerspruchslösung entbrannt. Hierzulande gilt eine Zustimmungslösung.

E-Mail-Adresse vergessen? Schreiben Sie uns.
Passwort vergessen? Sie können es zurücksetzen.
Nur wenn Sie sich sicher sind.

Sie haben noch kein Passwort?

Gleich registrieren ...

Für Hausärzte, ÄiW, Medizinstudenten und MFA ist der Zugang immer kostenfrei.

Mitglieder der Landesverbände im Deutschen Hausärzteverband profitieren außerdem von zahlreichen Extras.


Persönliche Daten

Ihr Beruf

Legitimation
Die Registrierung steht exklusiv ausgewählten Fachkreisen zur Verfügung. Damit Ihr Zugang freigeschaltet werden kann, bitten wir Sie, sich entweder mittels Ihrer EFN zu legitimieren oder einen geeigneten Berufsnachweis hochzuladen.
Einen Berufsnachweis benötigen wir zur Prüfung, wenn Sie sich nicht mittels EFN autorisieren können oder wollen.
Mitglied im Hausärzteverband
Mitglieder erhalten Zugriff auf weitere Inhalte und Tools.
Wir verifizieren Ihre Mitgliedschaft anschließend.

Newsletter
Sie stimmen zu, dass wir Ihre E-Mail-Adresse für diesen Zweck an unseren Dienstleister Mailjet übermitteln dürfen. Den Newsletter können Sie jederzeit wieder abbestellen.

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl
Alle der unten angegebenen Newsletter
Alle hausärztlich relevanten Ereignisse und News
Nur Meldungen aus der (Berufs-)Politik
Nur Praxiswissen (Abrechnung, Organisation)
Nur Meldungen aus Medizin und Wissenschaft
Neue Spickzettel, Checklisten u.ä.
Inhalt und E-Paper neuer HAUSARZT-Ausgaben

Das Kleingedruckte
Die Zustimmung ist notwendig. Sie können Sie jederzeit widerrufen, außerdem steht Ihnen das Recht zu, dass wir alle Ihre Daten löschen. Jedoch erlischt dann Ihr Zugang.

Auswahl ändern/abbestellen

Wenn Sie für Ihr bestehendes Newsletter-Abo andere Themen auswählen oder den Newsletter abbestellen wollen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an und wählen Sie die gewünschte Funktion. Wir senden Ihnen dann eine E-Mail zur Bestätigung.

Nach oben