EditorialGrenzen für freien Beruf werden enger

Dieser Artikel ist erschienen inDer Hausarzt 04/2019Seite 1DownloadPDF-Dokument1 Seite(n)Größe: 46,29 kB© BMQuelle: Berufsmonitoring Medizinstudierende 2018, n = 13.915
Ulrich Weigelt, Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband e. V.© Georgis Lopata/axentis.de

Dass der Weg in den Ruhestand nicht immer leicht ist, weiß wohl keiner besser als Ärztinnen und Ärzte. Wer viel Verantwortung trägt, will schließlich auch eine saubere Übergabe – nicht nur der Praxis, sondern auch der Patienten. Umso schlimmer ist es, wenn sich der viel umworbene Nachwuchs einfach nicht findet. Dieses Problem ist längst vielerorts Realität – und auch wenn sich immer mehr Medizinstudierende für eine Weiterbildung in der Allgemeinmedizin entscheiden, reicht dieser positive Trend noch lange nicht aus!

Natürlich sind Reformen wie der Masterplan Medizinstudium 2020 (S. 20) wichtige Schritte in die richtige Richtung! Eines muss aber klar sein: Wenn die Rahmenbedingungen im späteren Arbeitsleben nicht stimmen, sind alle anderen Veränderungen nur Tropfen auf den heißen Stein. Arbeitszeiten, Bürokratiebelastung oder Honorierung spielen dabei eine wichtige Rolle (S. 8). Trotz unserer Freiberuflichkeit können wir Ärzte diese Faktoren nur in gewissen Grenzen beeinflussen. Erschreckend ist, dass diese Grenzen derzeit immer enger werden.

Für unser medizinisches und wirtschaftliches Handeln stehen wir in Eigenverantwortung, gleichzeitig sollen wir uns aber an immer mehr Bedingungen halten, die uns von außen vorgegeben werden. Das kann so nicht weitergehen!

Diese Fehlentwicklungen werden gewiss nicht dazu beitragen, Nachwuchs für unsere Praxen zu finden. Und wenn sich dann plötzlich keiner mehr niederlassen möchte, weil man sich als Angestellter eben freier fühlt denn als Niedergelassener, dann steuern wir schwierigen Zeiten entgegen.

Mit kollegialen Grüßen

Ulrich Weigelt

Bundesvorsitzender Deutscher Hausärzteverband e. V.

 

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