Folgen des Ärzte-MangelsZahl der Apotheken sinkt weiter dramatisch

Mehr als zehn Prozent der Apotheken Baden-Württembergs sind in den vergangenen zehn Jahren geschlossen worden. Die Versorgung sei aber weiterhin gewährleistet, sagt der Landeskammerpräsident.

Mehr als zehn Prozent der Apotheken Baden-Württembergs sind in den vergangenen zehn Jahren geschlossen worden. Die Versorgung sei aber weiterhin gewährleistet, sagt der Landeskammerpräsident.
Der Online-Handel ist einer der Ursachen des Apotheken-Schwundes© mayakova stock.adobe.com

Stuttgart. Obwohl immer mehr Apotheken in Baden-Württemberg verschwinden, ist die Versorgung laut Apothekerkammer noch gewährleistet. „Wir haben noch ausreichend Apotheken in Baden-Württemberg, auch wenn die Zahl dramatisch zurückgeht“, sagte der Präsident der Landesapothekerkammer Günther Hanke der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Ende 2018 gab es in Baden-Württemberg noch rund 2.450 Apotheken im Land – 56 weniger als ein Jahr zuvor und 350 weniger als noch vor gut einem Jahrzehnt. Ein Grund: Wo der Arzt fehlt, überlebt auch keine Apotheke. „Die Strukturen verändern sich überall, egal ob in der Innenstadt oder in Randlagen“, sagt Hanke. Darüber hinaus sinke die Rendite der Apotheker dramatisch.

Gleichzeitig versuchen Versandhändler in immer neue Felder vorzudringen. In der kleinen Gemeinde Hüffenhardt bei Heilbronn versucht Versandhändler DocMorris seit drei Jahren eine Alternative in Form eines Arzneimittelautomaten zu etablieren. Bislang ohne Erfolg – das Regierungspräsidium hatte den Automaten umgehend verboten und war in der Entscheidung vergangene Woche vom Verwaltungsgericht bestätigt worden.

Eine weitere Entscheidung steht am Mittwoch (10. April) vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe aus. Der Landesapothekerverband war zusammen mit drei Apothekern vor das Landgericht Mosbach gezogen, weil er Wettbewerbsrecht verletzt sah. Nun wird der Fall in der nächsten Instanz verhandelt.

Quelle: dpa/lsw

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